KRIENS: Tötungsdelikt: Es war ein Gewaltverbrechen

Die 28-jährige Frau, die am letzten Dienstag in ihrer Wohnung in Kriens tot aufgefunden wurde, ist einem Gewalt­verbrechen zum Opfer gefallen. Der Tatverdächtige ist weiterhin in Haft.

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Vor der Wohnung des Opfers erinnern Blume und Kerzen an das Verbrechen. (Bild Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Vor der Wohnung des Opfers erinnern Blume und Kerzen an das Verbrechen. (Bild Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Urs Wigger, Mediensprecher der Kantonspolizei Luzern teilt mit, dass die Obduktion der getöteten 28-Jährigen stattgefunden habe. Ein Gewaltverbrechen sei erwiesen, der endgültige Obduktionsbericht liege jedoch noch nicht vor. Zur genauen Todesursache schweigt die Polizei auch aus ermittlungstaktischen Gründen. Der 49-jährige tatverdächtige Schweizer sitzt laut Polizei nach wie vor in Untersuchungshaft.

Nachdem die Frau nicht an ihrem Arbeits­platz erschienen war, drang die Polizei letzten Dienstag gewaltsam in die Woh­nung der Vermissten in Kriens ein. Dort stiess sie auf die Leiche der jungen Frau sowie auf den mutmasslichen Täter. Nach Angaben von Nachbarn waren die beiden seit längerer Zeit ein Paar. Die Beziehung sei aber vor kurzem in die Brüche gegangen.

Das Opfer wurde letzten Samstag in Sarnen im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt.

Florian Zemp