KRIENS: Veloweg: Volk soll entscheiden

Die Gemeinde will einen sichere Veloweg nach Luzern. Die SVP befürchtet ein Verkehrschaos – und ergreift das Referendum.

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Ein Auto beim Überholen eines Velofahrers auf der Krienser Amlehnstrasse. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Ein Auto beim Überholen eines Velofahrers auf der Krienser Amlehnstrasse. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Der Krienser Gemeinderat will die Schachen-, die Amlehn- und die Langsägerstrasse vom Ausweichverkehr befreien – und damit sicherer machen für Velofahrer. Die SVP hält von dieser Idee gar nichts. «Diese Strassenachse ist eine Entlastung zur verkehrsgeplagten Luzernerstrasse. Werden die Autos dort behindert, führt das zum Verkehrschaos», so SVP-Präsident Peter Portmann.

Zufahrt für Anwohner gefährdet?

Das Vorhaben der Gemeinde ist ein Gegenvorschlag zu der Initiative «Sichere Veloverbindung Kriens – Luzern», die eine Sperrung des erwähnten Strassenabschnitts für motorisierten Durchgangsverkehr forderte. Die Jungen Grünen haben ihre Initiative letzte Woche zu Gunsten des Gegenvorschlags zurückgezogen. Nun aber wird die SVP das Referendum ergreifen, damit das Volk über das geplante Strassenprojekt abstimmen kann. Neben dem Verkehrschaos befürchtet Portmann, dass die Zufahrten für Anwohner erschwert würden.

Steigende Unfallzahlen

Der zuständige Gemeinderat Cyrill Wiget (Grüne) sagt dazu: «Die Behauptung, dass der Gegenvorschlag zu einem Chaos auf der Luzernerstrasse führen würde, ist schlicht falsch». Denn es sei noch gar nicht klar, welche Massnahmen ergriffen werden. Sicher sei aber, dass die Vorschläge vor der Umsetzung noch dem Einwohnerrat zur Genehmigung vorgelegt werden. Denkbar sei die streckenweise Einführung einer Begegnungszone, eine Reduktion des Temporegimes oder eine kurze Einbahnstrecke.

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Lena Berger