KRIENS: Weichenstellung für Krienser Schulraumplanung

Das Gebiet Luzern-Süd soll stark wachsen. Deshalb will Kriens bei der Schulraumplanung schon jetzt die Weichen stellen.

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Über die Zukunft von Krienser Schulräumen wird derzeit diskutiert. Im Bild: Das Schulhaus Gabeldingen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Über die Zukunft von Krienser Schulräumen wird derzeit diskutiert. Im Bild: Das Schulhaus Gabeldingen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Schulraumplanung in Kriens sei auf Kurs, sie werde aber punktuell ergänzt, schreibt der Krienser Gemeinderat am Dienstag in einer Mitteilung. Insbesondere im Gebiet Luzern-Süd, wo grosse bevorstehende Bauprojekte mittel- und langfristig deutlich mehr Einwohner bringen, will der Krienser Gemeinderat aktiv werden. Es soll aber kein «Schulraum auf Vorrat» erstellt werden, da die Entwicklung in diesem Gebiet noch nicht detailliert absehbar sei.

Bauten von «hoher Qualität»

Daher würden Alternativen wie Einmietung, Umnutzungen oder mobile Bauten ins Auge gefasst. So etwa werde geprüft, wo Engpässe mit mobilen Schulbauten auf bestehenden Schulanlagen, zum Beispiel Roggern, Kuonimatt und Brunnmatt, aufgefangen werden können. Die Bauten sollen von hoher Qualität und auf eine Nutzungszeit von 15 bis 20 Jahren ausgerichtet sein, schreibt die Gemeinde in der Mitteilung. Im Roggernschulhaus könnte zudem auch durch einen Umzug von einzelnen Sekundarklassen ins Zentrum dringend benötigter Raum geschaffen werden. Konkret wird eine Verschiebung der Sekundarschulklassen ins Krauerschulhaus geprüft. Diese Option würde entstehen, wenn der Umzug der Sportschule Kriens zum konkreten Thema wird. Diese ist heute im Krauerschulhaus untergebracht. Gemäss Mitteilung prüft die Gemeinde, ob diese in der Sportanlage Kleinfeld integriert werden kann.

Machbarkeitsstudie

In der aktualisierten Schulraumplanung wurde zudem auch geprüft, wo in der heutigen Nutzung der heutigen Schulhäusern noch Optimierungspotenzial besteht. Entsprechende Abklärungen seien beispielsweise bei den Schulhäusern Roggern und Kuonimatt bis auf die Stufe einer Machbarkeitsstudie vorangetrieben worden.

Quartierschulen sollen bleiben

In der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung schreibt die Gemeinde ausserdem, dass an den Quartierschulhäusern festgehalten werde. Diese hätten sich in den vergangenen Jahren bewährt. Allerdings sollen die festgelegten Schulkreise künftig flexibler angewandt werden. Dies erlaube flexiblere Klasseneinteilungen und optimiere die Auslastung der bestehenden Räumlichkeiten. Der Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg werde aber nach wie vor eine hohe Priorität eingeräumt, schreibt der Gemeinderat.

red.