Kriens will Bauvorhaben mehr etappieren

Nach der Ablehnung von Budget und Steuererhöhung muss der Gemeinderat Kriens sparen. Dazu will er das Investitionsbudget kürzen und die grossen Bauvorhaben noch mehr etappieren.

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In einer Interpellation wollte die Krienser Einwohnerrätin Judith Luthiger (SP) vom Gemeinderat wissen, wie er nach der Ablehnug des Budgets 2011 weiter vorgehen will. Die Antwort sieht die schnelle Erarbeitung eines neuen Voranschlages 2011 und eine Auslegeordnung mit der Festlegung der Aufgaben, Leistungen und Qualitäten und den dazugehörigen Kostenfolgen für das Budget 2012 vor.

Mehr sparen – weniger investieren

Für die Überarbeitung des aktuellen Budget habe der Gemeinderat Leitlinien verabschiedet, wie dieser in einer Mitteilung schreibt. Darin wird erläutert, wie das Defizit nach dem Ablehnug der Steuererhöhung im Rahmen gehalten werden kann. Zum einen sind dazu weitere Sparmassnahmen vorgesehen, welche die einzelnen Departemente ausarbeiten müssen. Zum anderen soll das Investitionsbudget reduziert und die grossen Bauvorhaben noch mehr etappiert werden, damit eine phasenweise Beschlussfassung und Realisierung möglich ist.

Weiteres Vorgehen:

Der Gemeinderat wird dem Einwohnerrat und seinen Kommissionen bis am 5. Februar das neue Budget zur Beratung zustellen. Die Kommissionen des Einwohnerrates werden den Voranschlag vom 14. bis 16. Februar behandeln, bevor der Rat am 24. Februar 2011 über das Budget beraten und beschliessen kann.

pd/bep