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Kriens will sich gegen Carparkplätze auf dem Areal Hinterschlund wehren

Der Krienser Einwohnerrat hat am Donnerstag einstimmig ein entsprechendes dringliches Postulat der FDP überwiesen.
Stefan Dähler

Die Stadt Luzern will Touristencars in die Agglomeration auslagern. Konkret plant sie, auf dem Grundstück Hinterschlund als Übergangslösung einen entsprechenden Parkplatz zu errichten. Das Areal gehört der Stadt Luzern, liegt aber in der Stadt Kriens. Und dort stossen die Luzerner Pläne auf wenig Gegenliebe. Am Donnerstag hat der Krienser Einwohnerrat nun ein dringliches Postulat von Thomas Lammer (FDP) einstimmig überwiesen. «Ich will wissen, wie wir uns wehren können», sagte er dazu.

Im Postulat wird der Krienser Stadtrat dazu aufgefordert, in die Verhandlungen mit der Stadt Luzern unter anderem folgende Punkte einzubringen: So soll Letztere aufzeigen, mit welchen Massnahmen eine Verlagerung des Verkehrs nach Kriens verhindert werden kann. Weiter soll die Stadt Luzern einen Zeitpunkt nennen, ab wann die Brache überbaut und damit einer «qualitativen Nutzung zugeführt wird», heisst es im Postulat.

Senn: «Sind am längeren Hebel»

Der Stadtrat war bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Und er äusserte sich zuversichtlich: «Wir sind am längeren Hebel. Es besteht eine Gestaltungsplanpflicht für das Areal», sagte Bauvorsteher Matthias Senn (FDP).

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