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Kriens will Strassen vorerst behalten

Der Kanton Luzern plant eine Umklassierung von Gemeinde- zu Kantonsstrassen. Kriens fürchtet aber um seinen Einfluss bei drei wichtigen Strassen.

Der Kanton Luzern will drei Krienser Gemeindestrassen ins Kantonsstrassennetz übernehmen: die Gallusstrasse, Horwer­strasse und Nidfeldstrasse. Doch der Krienser Gemeinderat ist skeptisch. Denn er hat für diese Strassen eigene Pläne, welche denen des Kantons möglicherweise widersprechen.

Konkret sieht das Krienser Gesamtverkehrskonzept vor, die Horwer­strasse schon ab der Bäckerei Habermacher im Gegenverkehr zu führen. Dafür soll die Gallusstrasse, die heute eine Einbahn ist, ganz vom Verkehr befreit werden.

Tempo 30 beim Parkbad, Altersheim und Schulhaus

Insbesondere im Fall der Gallusstrasse mache es keinen Sinn, diese zu einer Kantonsstrasse hoch zu klassieren, schreibt der Krienser Gemeinderat in seiner Antwort auf eine SVP-Interpellation. Denn die Sperrung für den Durchgangsverkehr liesse sich kaum umsetzen, wenn die Strasse in der Hoheit des Kantons läge.

Im Falle der Horwer- und Nidfeldstrasse könnte sich der Krienser Gemeinderat eine Umklassierung zur Kantonsstrasse zwar vorstellen. Aber nur, wenn der Kanton bereit ist, die verkehrsberuhigenden Massnahmen zu akzeptieren, die das Gesamtverkehrskonzept vorsieht. Konkret soll auf der Horwerstrasse stellenweise Tempo 30 eingeführt werden – insbesondere im Bereich des Parkbads, der Altersheime und Schulhäuser. Bisher war Tempo 30 auf Kantonsstrassen praktisch nicht möglich.

Doch der Krienser Gemeinderat sieht mittlerweile Anzeichen dafür, dass sich die Anliegen der Gemeinde und die Haltung des Kantons annähern könnten. So sei etwa im kantonalen Richtplan oder im Agglomerationsprogramm festgehalten, dass die Ortszentren für Fussgänger und Langsamverkehr aufgewertet werden sollen. (red)

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