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KRIENS: «Wir mussten noch nie Spieler suchen»

Im Theater Paprika spielen Kinder und Jugendliche für Gleichaltrige. Im neuen Stück «s brav Tüfeli» geht es teuflisch unterhaltsam zu und her.
Yvonne Imbach
Mit teuflischen Streichen und Zauberstücken unterhält das Theater Paprika zurzeit sein Publikum. (Bild: Manuela Jans-Koch (Kriens, 7. März 2018))

Mit teuflischen Streichen und Zauberstücken unterhält das Theater Paprika zurzeit sein Publikum. (Bild: Manuela Jans-Koch (Kriens, 7. März 2018))

Drei Jahre ist es her, seit das Theater Paprika mit «Ronja Räubertochter» das letzte Mal mit dem gesamten Ensemble auf der Bühne stand. Danach wurde seine Spielstätte, das alte Krienser Kino Scala, abgerissen. Das Theater Paprika zeichnet sich seit der Gründung 2007 mit einer oder zwei Produktionen jährlich aus. Eine «grosse» Produktion, bei der auch die jüngeren Kinder mitmachen – und eine zweite Produktion, bei der nur die älteren Jugendlichen auf der Bühne stehen und auch Regieassistenz oder die Stückbearbeitung übernehmen.

Gegründet wurde der Krienser Verein von Andreas und Isabel Herzog. Er amtet bis heute als Präsident, sie übernimmt jeweils die Regie. «Unsere Töchter Anna und Bärbel wollten damals Theater spielen und mit ihnen einige weitere Kinder. Das Theaterfieber ging regelrecht herum, und so gründeten wir unser eigenes Kindertheater», so Andreas Herzog. «Nachwuchsprobleme kennen wir nicht, es sind immer neue Kinder dazugekommen, wir mussten noch nie Spieler suchen.»

«Wir ziehen uns etwas zurück»

Der Verein hat aktuell rund 50 Mitglieder, etwa die Hälfte ist im aktuellen Stück «s brav Tüfeli» aktiv involviert. 17 Kinder und junge Erwachsene stehen auf der Bühne, die anderen helfen an der Kasse oder am Kiosk. «Einige haben inzwischen auch Vorstandsämter übernommen, wir werden uns nun etwas zurückziehen können. Ich gebe das Präsidium ab, bleibe aber im Vorstand», sagt Andreas Herzog.

Seit einer Woche wird «s brav Tüfeli» nun im neuen Schappe- Saal in Kriens gespielt. Dieser habe die optimale Grösse, sagt Isabel Herzog. «Wir bieten 180 Zuschauern Platz, die Technik und die Akustik sind auf dem neuesten Stand. Einzig hinter den Kulissen wird es für die Spieler etwas eng.» Andreas Herzog ergänzt: «Der Geist vom Scala ist halt in den grauen Betonmauern hier verschwunden.» Eine tolle, zweistöckige Bühne, witzige Kostüme, teuflisch unterhaltsame Streiche und sogar einige Zauberstücke machen aber aus dem grauen Saal eine Welt, die Kinder sofort in ihren Bann zieht und sie bestens unterhält.

Yvonne Imbach

region@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Aufführungen: Heute um 17 Uhr. 18. März um 16 Uhr. 23. März um 19 Uhr. 24. März um 17 Uhr. Neuer Schappe-Saal Kriens. Tickets: www.theater-paprika.ch; Kasse

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