Krienser Budget nimmt Hürde im zweiten Anlauf

Mit Sparaufträgen von weiteren 200'000 Franken ist das Krienser Budget nun bewilligt worden. Die Einigung kam aber erst nach zähen Verhandlungen zustande.

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Das geplante Dienstleistungs- und Wohngebäude Cocon in Kriens auf dem Areal des Hotels Pilatus. (Bild: Visulaisierung PD)

Das geplante Dienstleistungs- und Wohngebäude Cocon in Kriens auf dem Areal des Hotels Pilatus. (Bild: Visulaisierung PD)

Rekordverdächtig waren am Donnerstag im Krienser Parlament nicht nur die fast 30 Besucher auf der Tribüne. Auch die Einwohnerratssitzung zog sich von 13.30 bis 22.15 Uhr aussergewöhnlich lange hin. Ursache war die prekäre Finanzlage der Gemeinde, hervorgerufen durch die Ablehnung des Budgets und der Steuererhöhung 2011 durch den Krienser Souverän letzten Dezember.

Das vom Gemeinderat nachgebesserte Budget sieht zwar zusätzliche Sparanträge in der Höhe von 1,4 Millionen Franken und somit ein Defizit von 5,4 anstatt 6,8 Millionen vor. Zufrieden war damit jedoch keine Partei. Den einen gingen gewisse Sparvorschläge zu weit, den anderen genügten sie nicht, und so drohte auch die zweite Budgetversion zu scheitern. «Dann aber müsste das kantonale Amt für Gemeinden übernehmen», warnte FDP-Einwohnerrat Simon Konrad. Mit Erfolg. Spätabends schaffte es die Vorlage mit einigen Korrekturen und 23 Ja zu 9 Nein doch noch ins Trockene. Neu beträgt das Defizit 5,2 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen betragen 14,4 statt 21,2 Millionen.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.