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Krienser Chemie-Talent reist an internationale Olympiade

Fabian Hollinger (18) hat sich im April für die internationale Chemie-Olympiade qualifiziert. Als einziger Zentralschweizer reist er heute nach Bratislava, um dort sein Fachwissen unter Beweis zu stellen.
Yasmin Kunz
Der Krienser Fabian Hollinger hat im April die Schweizer Chemie-Olympiade gewonnen und sich damit für die aktuell stattfindende, internationale Olympiade qualifiziert. (Bild: PD)

Der Krienser Fabian Hollinger hat im April die Schweizer Chemie-Olympiade gewonnen und sich damit für die aktuell stattfindende, internationale Olympiade qualifiziert. (Bild: PD)

Vier Schweizer nehmen in Bratislava in der Slowakei an der internationalen Chemie-Olympiade teil, die heute beginnt. Unter ihnen ist auch Fabian Hollinger, der einzige Zentralschweizer, der sich dafür qualifiziert hat. Der 18-Jährige hat sich im April an der Schweizer Chemie-Olympiade gegen 250 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz durchgesetzt. Mit dem Sieg hat sich Hollinger das Eintrittsticket für Bratislava geholt.

«Mit jedem neuen Experiment oder Resultat will ich noch mehr entdecken.»

Gestern, kurz vor seiner Abreise, war praktisch nichts von einer allfälligen Nervosität wegen des bevorstehenden Wettkampfs zu spüren. «Nein, ich lerne jetzt keine Chemie-Formeln mehr auswendig. Ich packe noch meine Koffer und dann geht es los.» Welche Prüfungsaufgaben ihn genau erwarten, weiss er natürlich nicht. Das Spektrum ist breit: «Es werden alle Grundbereiche geprüft. Heisst: physikalische, organische und anorganische Chemie.» Die Prüfungsaufgaben entsprechen dem Hochschulniveau, erklärt Fabian Hollinger, der just diesen Sommer die Matura bestanden hat – mit der Note 6 in sämtlichen naturwissenschaftlichen Fächern. «Chemie hat mir gleich den Ärmel rein gezogen. Vor allem die Laborarbeit gefällt mir sehr», begründet er die Begeisterung für dieses Fach. Stolz sei er vor allem, wenn er Zusammenhänge schnell erfasst und daraus weitere Erkenntnisse gewinnt. «Auch wenn diese nur für mich neu sind», fügt er mit einem Lachen an. Die anhaltende Freude an der Chemie sei – wie könnte er es treffender formulieren – «eine Kettenreaktion». «Mit jedem neuen Experiment oder Resultat will ich noch mehr entdecken.»

Handy-Verbot während der Olympiade

Vorbereitet auf die Prüfungen, die am kommenden Montag und Mittwoch stattfinden werden, hat er sich unter anderem mit einem Fragenkatalog. Unterstützt wurde er dabei von Mentoren, die die Schweizer Delegation nach Bratislava begleiten. Bei der Ankunft wird Fabian Hollinger das Handy abgenommen. Grund: Die Mentoren müssen die Prüfungen noch übersetzen. «So haben sie also vor uns Einsicht in die Fragen, weshalb uns natürlich der Kontakt zu ihnen untersagt ist.»

Welche Ambitionen hegt das Chemie-Talent? «Ich mache mir keine Hoffnungen, die Goldmedaille zu gewinnen.» Die Asiaten seien jeweils noch besser vorbereitet. Eine Bronzemedaille würde aber drin liegen, meint Fabian Hollinger. Alle Teilnehmer werden aufgrund ihrer individuellen Punktzahl bewertet.

Die internationale Chemie-Olympiade feiert dieses Jahr ihr 50-Jahr-Jubiläum. Rund 300 Teilnehmer aus 76 verschiedenen Ländern messen ihre Chemiekenntnisse nächste Woche in Bratislava.

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