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Krienser Grüne regen
5G-Moratorium an

Die Stadt Kriens soll vorerst keine 5G-Handantennen mehr bewilligen.
Eine G5-Antenne wird im Kanton Genf installiert. (Bild: KEYSTONE/Martial Trezzini)

Eine G5-Antenne wird im Kanton Genf installiert. (Bild: KEYSTONE/Martial Trezzini)

(std) Gegen den Aufbau des 5G-Handynetzes regt sich Widerstand. Das Genfer Kantonsparlament hat bereits ein Moratorium gefordert. Nun kommt das Thema auch in der Stadt Kriens aufs Tapet. Einwohnerrat Peter Stofer (Grüne) hat eine Interpellation eingereicht, in der er wissen will, ob der Stadtrat bereit ist, 5G-Gesuche «nur im ordentlichen Baubewilligungsverfahren entgegenzunehmen und deren Bearbeitung per sofort auszusetzen», heisst es im Vorstoss. Das Moratorium soll gelten, bis das Bundesamt für Umwelt (Bafu) «ausstehende Vollzugsfragen geklärt hat». Dies werde voraussichtlich Ende Jahr der Fall sein, meint Stofer. Das Bafu wolle unter anderem ihre «veralteten Messempfehlungen» überarbeiten, heisst es im Vorstoss weiter.

Wegen der «überstürzten Einführung dieser neuen Funktechnologie» sei eine umweltrechtskonforme Bewilligungspraxis für 5G-Antennen zurzeit kaum möglich. Weiter will Stofer wissen, ob in der Stadt Kriens bereits Baugesuche für die Installation von neuen 5G-Mobilfunkantennen eingereicht worden sind und ob die Stadt im «vereinfachten Bagatelländerungsverfahren» bereits solche bewilligt hat.

Die Swisscom plant, in 52 Städten und Gemeinden in den nächsten Wochen das schnelle 5G-Netz aufzubauen. Bis Ende Jahr will die Swisscom 90 Prozent der Schweiz mit 5G-Technologie abgedeckt haben.

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