Krienser Spielplatz ist für internationalen Unicef-Preis nominiert

Vor vier Jahren wurde in Kriens die Freizeitanlage Langmatt eröffnet. Nun bekommt der Spielplatz internationale Beachtung. Als eines von drei Projekten wurde die Krienser Bewerbung für den Unicef-Award nominiert.

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(Bild: PD)

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(jvf) Die Freizeitanlage Langmatt erfreut seit Sommer 2015 junge und ältere Krienser: Kletterbereich, Pump-Track, Wasserspiellandschaft und Riesenrutschbahn wurden auf der Langmattwiese im Rahmen des Krienser Zentrumsprojekts errichtet.

Nun bekommt der Spielplatz internationale Beachtung. Die Stadt Kriens hat sich für einen «Inspire Award» der Unicef in der Kategorie «Familienleben, Spiel und Freizeit» beworben und siehe da: Unter 228 eingereichten Projekten aus 36 Ländern schaffte es die Krienser Bewerbung unter die besten Drei. Die beiden anderen Projekte stammen aus Brasilien und Südkorea. Bis am 15. Oktober kann für die Freizeitanlage Langmatt abgestimmt werden. Wer im öffentlichen Voting am meisten Stimmen erhält, gewinnt den «Inspire Award».

Mit diesem Video hat sich Kriens beworben:

Doch um was für einen Award handelt sich hierbei eigentlich? Vor 30 Jahren wurde die Uno-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Sie setzt sich dafür ein, dass jedes Kind der Welt ein Recht darauf hat, gesund und sicher aufzuwachsen, sein Potenzial zu entfalten, angehört und ernst genommen zu werden.

Anlässlich des Jubiläums organisiert das Uno-Kinderhilfswerk Unicef vom 15. bis 18. Oktober den ersten internationalen «Child Friendly Cities Summit» in Köln, wo über innovative Ansätze zur Umsetzung und Förderung der Kinderrechte diskutiert wird. In diesem Rahmen werden auch beispielhafte Projekte aus kinderfreundlichen Gemeinden vorgestellt – vielleicht auch die Krienser Freizeitanlage Langmatt.

Klicken Sie hier, um Kriens in der Kategorie 5 Ihre Stimme zu geben.

Kriens erhält das Label «Kinderfreundliche Gemeinde»

Auf der Freizeitanlage Langmatt durfte die Gemeinde Kriens am Samstag das Unicef-Label für kinderfreundliche Gemeinden entgegennehmen. Mit der Übergabe beginnt die Arbeit: Umgesetzt werden soll bis ins Jahr 2022 ein Aktionsplan mit 10 konkreten Massnahmen.