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Krienser Umbenennung ist ein logischer Schritt

Hugo Bischof, Redaktor Ressort Stadt/Region, schreibt in seinem Kommentar, dass Kriens mit der Umbenennung sowohl ein Zeichen nach aussen, wie auch nach innen sendet: «Kriens ist kein Dorf mehr.»
Hugo Bischof
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Kriens ist eigentlich längst eine Stadt – von der Bevölkerungszahl her gesehen, aber auch mit Blick auf den Bauboom. Zwischen Mattenhof und Schweighof ist ein riesiger neuer Stadtteil im Bau. Deshalb ist es ein logischer Schritt, die Bezeichnung anzupassen.

Damit sendet man ein Zeichen nach aussen: Als «Stadtgemeinde» soll Kriens im Kreis der Schweizer Städte künftig stärker wahrgenommen werden und seine Bedürfnisse selbstbewusster anmelden können – so erhofft es sich zumindest der Gemeinderat. Es ist aber auch ein Zeichen nach innen: Kriens ist kein Dorf mehr.

Doch bereits 2007 wollte der Gemeinderat Kriens zur Stadt machen – und wurde vom Volk ausgebremst. Vielleicht ist man jetzt deshalb etwas vorsichtiger und spricht von «Stadtgemeinde» anstelle von «Stadt». Einen rechtlichen Unterschied macht das nicht, doch vielleicht einen emotionalen. Ob das reicht, um die Krienserinnen und Krienser diesmal für ein Ja zu gewinnen, wird sich zeigen.

Interessant zu sehen sein wird auch, wie das bevölkerungsmässig grössere Emmen auf den begrifflichen Krienser Urbanisierungsversuch reagiert. Durchaus denkbar, dass auch hier der Wunsch wachsen wird, eine Stadt zu werden – womöglich sogar eine richtige.

Hugo Bischof

hugo.bischof@luzernerzeitung.ch

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