KRIENS/HORW: Politiker bekämpfen Post-Test

Die Spätzustellung der Post sei für viele Betriebe und Private unzumutbar, kritisieren Politiker. Der Stopp des Tests sei zu prüfen.

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Irene Odermatt von der Kanzlei Luzernerstrasse in Kriens beim Aussortieren der Post. (Bild Remo Naegeli/Neue LZ)

Irene Odermatt von der Kanzlei Luzernerstrasse in Kriens beim Aussortieren der Post. (Bild Remo Naegeli/Neue LZ)

Die CVP-Politiker Kathrin Graber (Einwohnerrätin Kriens) und Hans-Ruedi Jung (Einwohnerrat Horw) gehen in die Offensive. Sie sind verärgert über das neue Zustellsystem der Post, das derzeit unter anderem in neun Zentralschweizer Orten getestet wird*. Graber und Jung geben deshalb am Freitag in ihren Gemeinden eine Interpellation ein. Sie kritisieren, dass viele Postkunden ihre Briefzustellungen später erhalten als vorher. «Besonders für kleine und mittlere Unternehmen, KMU, die in Wohngebieten liegen und daher aufgrund des neuen Zustellsystems später mit Briefpost bedient werden, ist dies störend und problematisch», schreiben sie. Nun wollen sie von ihren Gemeinderäten wissen, wie sich diese für die Bürger wehren und ob dem Ganzen nicht Einhalt geboten werden müsse.

Luca Wolf

* In diesen Orten/Ortsteilen wird getestet: Kriens, Obernau, Horw, Kastanienbaum (alle LU) Hergiswil (NW), Sarnen, Kerns, Wilen, Stalden (alle OW).

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.