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KRIENS/LUZERN: Sand in den Schuhen aus Hawaii

Vier vorfasnächtliche Fleisch-Schlemmereien sorgten für ausgelassene Stimmung und gut gefüllte Bäuche. Grandioser Abschluss war gestern der Frauenabend in Kriens.
Sandra Ziegler
Ausgelassene Stimmung am gestrigen Frauenabend im Restaurant Obernau. (Bild: Pius Amrein (Kriens, 30. Januar 2018))

Ausgelassene Stimmung am gestrigen Frauenabend im Restaurant Obernau. (Bild: Pius Amrein (Kriens, 30. Januar 2018))

Sandra Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch

Für einmal Südseestimmung im Restaurant Obernau. Denn der Frauenabend stand unter dem Motto Hawaii. Gastgeber Thomas Häfliger und Erich Peterer schienen direkt von der Insel eingeflogen zu sein. Ihre nahtlose Bräune liess vor Neid erblassen. Auf Nachfragen bestätigten sie jedoch, dass sie sich eine Bräunungsdusche gegönnt hatten.

Mit Strohrock, Perücke und buntem Oberteil begrüssten sie gestern Abend an die 200 Frauen zum 7. Frauenabend. Die weibliche Gästeschar präsentierte sich ebenfalls im Hawaii-Look oder was sie auch immer darunter verstand. Auf jeden Fall mangelte es weder an Blumenmustern noch an Paradiesvögeln.

Männer hatten – ausser als Gastgeber, Koch, im Service oder als Unterhalter – an diesem Abend keinen Einlass. Erich Peter hauchte mit wippendem Gang den 75er Song «Ich hab noch Sand in den Schuhen aus Hawaii». Spätestens mit dem Schlussakkord waren alle auf der Insel angekommen.

Ein Abend für alle Sinne

Der kulinarische Start war heiss und kalt zugleich. Denn in der Currysuppe wurde eine Kugel Bananenglace versenkt. Mit Witz und Sprüchen fürs Herz und andere Körpergegenden kamen die Frauen in Schwung. Dabei durften Hula-Ring und Bauchtanz nicht fehlen. Als Comedian «Mutti» dann noch den Figaro gab, war die Raumtemperatur südseeartig.

Kurz bevor die zarten Kalbssteaks mit Reis in Babyananas serviert wurden, betrat ein urchiger kleiner Mann die Beiz. Er sei «dä Sepp vo Comedy voll parat» liess er die erstaunte Frauenschar wissen und auf der Suche nach einer Frau. Ort und Zeit wären eigentlich ideal gewesen, doch trotz diversen Avancen und Kapriolen gab es von Seiten der Frauen keine klaren Bekenntnisse. Lag es an seinem Ostschweizer Dialekt, der bekanntlich in der Zentralschweiz nicht besonders beliebt ist? Es war nicht auszumachen. Weitere Details werden im «Obernau» eh diskret verschwiegen. Zumindest bis zur achten Auflage des Frauenabends – am 19. Februar 2019.

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