KRIENS/SIZILIEN: Sabrina wurde getötet und einbetoniert

Die Krienserin Sabrina M.* arbeitete als Tierpflegerin auf Sizilien. Wurde der 40-Jährigen ihr Einsatz für verwahrloste Hunde zum Verhängnis?

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Sabrina M. wurde in diesem Schacht in Mazara del Vallo tot aufgefunden. (Bild: Ausschnitt aus Privatvideo)

Sabrina M. wurde in diesem Schacht in Mazara del Vallo tot aufgefunden. (Bild: Ausschnitt aus Privatvideo)

Ein Mann tötet eine junge Frau, von der er sagt: «Sie war so nett.» Sie, das war Sabrina M., knapp 40-jährig, im Kanton Luzern aufgewachsen und wohnhaft, ihr Vater Italiener, die Mutter Schweizerin, zwei Schwestern, ein Bruder. Nach Sizilien ging sie, weil ein Bekannter dort ein Tierheim eröffnen wollte. Die Tierliebhaberin wollte später eine eigene Tierpension eröffnen.

Maria Bruno, die Schwester der Ermordeten, deutet auf ein kleines Bild in einer italienischen Zeitschrift: Giuseppe D.*, ein heute 47-jähriger Sizilianer – Sabrinas mutmasslichen Mörder. D. soll im Auftrag von einem gewissen Giovanni M.* gehandelt haben. Dem gedungenen Mörder wurde angeblich nach vollbrachter Tat eine Wohnung in Aussicht gestellt.

Weshalb Sabrina M. sterben musste, konnte im laufenden Gerichtsverfahren noch nicht geklärt werden. D. ist zwar geständig, sagt aber nicht, weshalb er Sabrina tötete.

Thomas Heer

*Namen der Redaktion bekannt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.