KRIENS/WAUWILERMOOS: Knast-Besucher schmuggeln Drogen

Besucher, die Heroin oder Kokain ein­schleusen – das kommt immer wieder vor. Die Gefängnisse setzen auf Drogen­tests und Razzien.

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Eine Besucherin vor dem Gefängnis Grosshof in Kriens. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Eine Besucherin vor dem Gefängnis Grosshof in Kriens. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Ein Besucher im Haft- und Untersuchungs­gefängnis Grosshof in Kriens versteckte Heroin in seiner Unterhose.

Darüber informierten die Strafuntersu­chungsbehörden letzte Woche – das ist kein Einzelfall, wie Recherchen unserer Zeitung jetzt zeigen: Immer wieder versuchen Besucher, Marihuana, Heroin oder Kokain in den Grosshof zu schmug­geln.

Darum werden rigorose Kontrollen, etwa Leibesvisitationen oder Razzien, durchgeführt. «Wir haben bis zu 30 Prozent Schwerstsüchtige bei uns», erklärt Gefängnisdirektor Hanspeter Zihlmann den Hintergrund.

Cannabis: Jeder Dritte positiv
Schmuggelprobleme gibts auch in der offenen Strafanstalt Wauwilermoos. «Unser wichtigstes Kontrollinstrument sind Drogentests», sagt Direktor Andreas Naegeli. 30 Prozent der Insassen wurden 2008 einmal oder öfter positiv auf Cannabis getestet. Bei anderen Drogen, wie Heroin oder Kokain, liegt die Prozentzahl im tiefen einstelligen Bereich.

Benno Mattli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.