KRIMI: Ganove will begüterte Luzernerin ausnehmen

Ein Schloss in der Nähe von Luzern: Dies ist einer der fiktiven Schauplätze des neu erschienenen Krimis «Martini» des Österreicher Autors Robert Ellmer.

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Glimmstängel, Gerstensaft, Gazette: So inszeniert sich Autor Robert Ellmer. (Bild zVg)

Glimmstängel, Gerstensaft, Gazette: So inszeniert sich Autor Robert Ellmer. (Bild zVg)

Ender der 1970er-Jahre: Der von der Polizei gejagte und in Südfrankreich untergetauchte Martin Sutter – «ein smarter Filou» – lernt im Casino von Monte Carlo sein neues Opfer kennen: Eine immens reiche Schweizerin, die auf «Schloss Ambühl» in der Nähe von Luzern lebt – mit einer jungen Jazzsaxophonistin. Der Salzburger Betrüger und Erpresser reist den beiden nach und bewirbt sich um eine Stelle auf dem Schloss. Er bekommt sie und macht sich an die Schlossherrin heran. Doch Martin Huber – ein schrulliger Polizist ganz im Sinne Clouseaus oder Columbos – ist Sutter auf der Spur...

«Ein paar ziemlich teure Bier»
Dies ist die Ausgangslage von «Martini – Ein Salzburger Krimi» von Robert Ellmer, der in der Nähe von Salzburg wohnt und unter anderem ein Sachbuch über Qigong geschrieben hat. Doch weshalb gerade Luzern als Schauplatz? «Es sollte einfach ein schöner Ort sein, bei dem sich der Leser gut vorstellen kann, dass eine schwerreiche Dame wie Heidi Ambühl gelebt haben könnte», sagt Ellmer. Inspiriert dazu hat den heute 50-Jährigen ein zweitägiger Aufenthalt in Luzern vor mehr als 20 Jahren. «Beeindruckt haben mich damals die Landschaft um die Stadt herum, die angenehme Grösse der Stadt, die Altstadt, das gepflegte Erscheinungsbild und eine Bar in Ufernähe, in der wir in Urlaubsstimmung ein paar ziemlich teure Bier getrunken haben.»

Dave Schläpfer

HINWEIS
Robert Ellmer: «Martini – Ein Salzburger Krimi». Verlagshaus Hernals. Zirka 30 Franken.