Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Kriminalgericht Luzern: Anwalt ficht Urteil an

Ein heute 51-jähriger Mann wird vom Luzerner Kriminalgericht wegen sexueller Handlungen mit einem Kind verurteilt. Der Beschuldigte geht in Berufung.
Sandra Monika Ziegler

Was vorgefallen war: Ein dem Beschuldigten bekannter Bub, er war damals sieben Jahre alt, benutzte die Toilette in der Wohnung des Beschuldigten. Der Angeklagte hat nach seinen Angaben dem Buben einmal beim Pinkeln geholfen, nachdem der Kleine mehrmals neben die Toilettenschüssel gepinkelt hatte. Als der Bub dies seinen Eltern erzählte, machten sie eine Anzeige.

Nun hat das Kriminalgericht mit Urteil vom 1. Mai entschieden, dass der Beschuldigte eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 130 Franken mit einer Probezeit von zwei Jahren erhält. Zudem muss er die Verfahrenskosten in der Höhe von knapp 13'700 Franken zahlen. Der Beschuldigte ist Ausländer und wird für fünf Jahre des Landes verwiesen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig

Auf Nachfrage sagt der Anwalt des Beschuldigten, dass er beim Gericht Berufung angemeldet hat. «Wir haben das Urteil mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Das Urteil, vor allem der Landesverweis, ist inakzeptabel.» Es wird eine schriftliche Begründung verlangt. Nach Erhalt des schriftlichen Urteils werde dieses an die nächste Instanz, das Luzerner Kantonsgericht weitergezogen, so der Anwalt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.