KRIMINALGERICHT: Bei Einbrüchen Ware für über 5 Mio. geklaut

Das kantonale Untersuchungsrichteramt Luzern führt die Untersuchung gegen eine Tätergruppe, welche in der Zeit von Herbst 2002 bis 2007 in wechselnder Zusammensetzung in 13 Kantonen der Schweiz Einbruch- und Fahrzeugdiebstähle verübt haben.

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Die vier mutmasslichen Täter haben vom September 2002 bis zum Oktober 2007 in wechselnder Zusammensetzung um die 300 Straftatbestände verübt. Die Angeschuldigten sind mehrheitlich in Auto- und Motorradgaragen, Boote sowie in Industriegebäude eingebrochen und haben Personenwagen, Motorräder, Autoersatzteile, elektronische Geräte, Schmuck, Bargeld und Lebensmittel gestohlen. Die Gesamtdeliktssumme liegt bei knapp 5 1/2 Mio. Franken.

Aufwändige Ermittlungen
Betroffen sind 13 Kantone – wobei die Hauptdelikte in den Kantonen Aargau, Bern, Jura und Luzern verübt wurden. Die polizeilichen Ermittlungsarbeiten in den verschiedenen Kantonen gestalteten sich sehr aufwändig und zeitintensiv, wie die Strafuntersuchungsbehörden des Kantons Luzern mitteilen.

Die mutmasslichen Täter sind zwischen 24 und 35 Jahren alt und stammen aus Moldawien. Die Männer wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Kantonen Bern und Schwyz sowie im Ausland (Frankreich, Österreich) festgenommen.

Drei Täter aus dem Kanton Luzern
Einer der Täter wurde am 14.06.2004 durch das zuständige Gericht im Jura, Tribunal de première Instance du Jura Porrentruy, verurteilt. Die drei weiteren Angeschuldigten werden sich im Kanton Luzern für ihre Taten verantworten müssen.

Einer der mutmasslichen Täter – ein 35-jähriger Mann aus Moldawien – wurde bereits beim Kriminalgericht vom Kanton Luzern angeklagt. Der zuständige Staatsanwalt fordert eine Freiheitsstrafe von 11 Jahren.
Die Untersuchungen zu den anderen zwei Angeschuldigten dauern noch an.

scd