KRIMINALGERICHT: Mit gefälschten Kreditkarten Geld ertrogen

Das Luzerner Kriminalgericht hat drei Kreditkartenbetrüger zu bedingten Freiheitsstrafen von zwölf bis 18 Monaten verurteilt. Die drei arbeiteten in einem Restaurant in Luzern und nahmen Buchungen mit gefälschten Karten vor.

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Die drei Angeklagten wurden vom Gericht des gewerbsmässigen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig gesprochen. Die am Dienstag publizierten Urteile sind rechtskräftig.

Die drei Angeklagten arbeiteten in einem indischen Restaurant, einer von ihnen als Geschäftsführer. Der Geschäftsführer – er verlangte als einziger eine Urteilsbegründung – erhielt eine Strafe von 18 Monaten, die beiden anderen Angeklagten je eine von zwölf und 15 Monaten. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

27'000 Franken abgebucht
Die beiden Angestellten setzten Ende 2002 gefälschte Kreditkarten ein. Der Geschäftsführer, der die Buchungen vornahm, war über die Fälschungen informiert. Bei zehn gelungenen Buchungen kam so ein Betrag von über 27'000 Franken zusammen.

In seiner Urteilsbegründung schreibt das Kriminalgericht, das Verschulden des Geschäftsführers wiege schwer. Es gehe jedoch zu seinen Gunsten davon aus, dass er zum Tatzeitpunkt spielsüchtig gewesen sei.

sda