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KRIMINALGERICHT: Zwei Töff-Raser in Luzern zu bedingten Haftstrafen verurteilt

Doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs waren zwei Töfffahrer im Kanton Luzern, als sie von der Polizei geblitzt wurden. Für ihr Vergehen hat sie das Kriminalgericht nun in abgekürzten Verfahren zu bedingten Haftstrafen verurteilt.
Der Töffraser wurde zu einer Freiheitsstrafe von 19 Monaten verurteilt. (Symbolbild: LZ)

Der Töffraser wurde zu einer Freiheitsstrafe von 19 Monaten verurteilt. (Symbolbild: LZ)

Eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten bedingt vollziehbar sprach der Richter gegen einen 54-jährigen gebürtigen Italiener aus. Der in Luzern wohnhafte Mann war im April 2015 in Eschenbach LU ausserorts mit einem Motorrad der Marke Aprilia unterwegs. Die geltende Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometer überschritt er um netto 79 Stundenkilometer.

Der einschlägig Vorbestrafte machte sich damit laut dem am Dienstag publizierten Urteil der qualifiziert groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig. Sein Verschulden wiege mittelschwer. Der Verurteilte gab an, aus "Dummheit" gehandelt zu haben. Die gerade Strecke habe ihn gereizt.

Sein Motorrad wurde für 1140 Franken vorzeitig verwertet. Er muss eine Busse von 2500 Franken bezahlen und die Verfahrenskosten übernehmen.

107 statt 50 Stundenkilometer

Ebenfalls das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit auf dem Tacho hatte ein 37-jähriger gebürtiger Italiener aus Emmenbrücke, als er im August 2016 mit einem geliehenen Töff der Marke Kawasaki auf dem Heimweg in Luzern mit 107 Stundenkilometer geblitzt wurde. Erlaubt waren 50. Netto betrug die Überschreitung 51 Stundenkilometer.

Er habe das Motorrad auf Wunsch seines Schwagers eingefahren und gar nicht gemerkt, dass er geblitzt worden sei, gab der geständige Lenker an. Er habe sich auf die Strasse und nicht auf den Tacho konzentriert.

Der Richter verurteilte auch ihn wegen qualifiziert grober Verletzung der Verkehrsregeln zu 14 Monaten Freiheitsstrafe bedingt bei drei Jahren Probezeit. Seine Verbindungsbusse beträgt 1000 Franken, auch er muss die Verfahrenskosten tragen. Beide Urteile sind rechtskräftig. (sda)

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