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KRIMINALITÄT: Falsche Polizisten erbeuten mehrere Tausend Franken

Äusserst dreist: Unbekannte haben sich im Kanton Luzern via Telefon als Polizisten ausgegeben und dabei mehrere 10'000 Franken erbeutet. Opfer sind meist ältere Personen.
Ein Polizist in einem Fahrzeug der Luzerner Polizei. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Ein Polizist in einem Fahrzeug der Luzerner Polizei. (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Erneut haben sich in den vergangenen Tagen Unbekannte als Polizistinnen und Polizisten ausgegeben. Sie haben gemäss Mitteilung der Luzerner Polizei ihre Opfer telefonisch um Mithilfe bei Ermittlungen von Einbrechern gebeten. «Die vermeintlichen Polizisten verlangten grössere Geldbeträge. Diese sollten die Opfer dann als Köder an einem vorgegebenen Ort deponieren. Auf diese Weise könnte die Polizei die Täter beim Abholen des Geldes festnehmen», erklärt Polizeisprecher Kurt Graf das dreiste Vorgehen.

«Die Täter suchen sich meistens ältere Opfer aus», so Graf. Zwei Opfer hätten Geldbeträge von mehreren 10 000 Franken hinterlegt. Erst später bemerkten sie, dass sie auf einen üblen Trick von falschen Polizisten hereingefallen sind. Bis dato sind die Betrüger noch nicht gefasst, entsprechende Ermittlungen würden laufen, sagt der Polizeisprecher. Er erklärt, dass die Polizei nie nur mittels Telefonanruf um Mithilfe beten würde. «Wenn wir auf Mithilfe gewisser Personen angewiesen sind, gehen wir persönlich auf sie zu.» Ausserdem würden die Polizisten kein Hochdeutsch, sondern Mundart sprechen.

Tipps der Polizei

Des Weiteren rät die Luzerner Polizei betreffend solcher Anrufe Folgendes:

  • Seien Sie skeptisch wenn sich hochdeutsch sprechende Personen als lokale Polizisten ausgeben.
  • Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei über den Notruf 117.
  • Machen Sie fremden Anrufern gegenüber keine Angaben über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld oder Wertsachen.
  • Verstecken Sie kein Bargeld oder Wertsachen an einem öffentlichen Ort.
  • Melden Sie sich bei der Luzerner Polizei, wenn Sie bereits Opfer eines Betruges oder versuchten Betruges geworden sind.

Yasmin.Kunz

yasmin.kunz@luzernerzeitung.ch

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