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KRIMINALITÄT: Teilbedingte Freiheitsstrafe für Luzerner Internetgauner

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen Mann zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt, weil er im Internet mit fremden Kreditkarten elektronische Geräte bestellt sowie aus Verbrechen stammende Gelder gewaschen hatte. Von den 14 Monaten muss der 23-Jährige 6 absitzen.
Die Internetsicherheit ist ein immer wichtiger werdendes Thema. (Bild: Keystone)

Die Internetsicherheit ist ein immer wichtiger werdendes Thema. (Bild: Keystone)

Das Kriminalgericht hat den Beschuldigten laut dem am Montag publizierten Urteil des teilweise gewerbsmässigen, betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, der mehrfachen Geldwäscherei sowie der falschen Anschuldigung für schuldig befunden. Für die bedingt ausgesprochenen acht Monate Haft beträgt die Probezeit vier Jahre.

Das Urteil kam im abgekürzten Verfahren zustande. Der Beschuldigte hat somit die ihm vorgeworfenen Delikte eingestanden und das Urteil akzeptiert.

Der Beschuldigte hatte 2013 während mehrerer Monate in Online-Shops Mobiltelefone, Laptops und ähnliches bestellt und dazu Kreditkartendaten von anderen Personen verwendet, die er sich in Hackerforen beschafft hatte. Gemäss Anklageschrift beläuft sich die Beute auf knapp 20'000 Franken, der Wert der misslungenen Kaufversuche wird auf gegen 17'000 Franken beziffert.

Der Beschuldigte handelte gewerbsmässig. Er habe innerhalb kurzer Zeit eine hohe Anzahl Straftaten begangen, heisst es in der Anklageschrift, und die deliktische Tätigkeit als eine Art Beruf ausgeübt, um regelmässige Einnahmen zu erzielen.

Der Beschuldigte machte sich zudem der Wäscherei von Geldern schuldig, die Dritte kriminell erworben hatten. Weil er ferner zu Unrecht eine andere Person belastete, um sich zu schützen, wurde er vom Kriminalgericht auch wegen falscher Anschuldigung verurteilt. (sda)

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