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KRIMINALSTATISTIK: Mehr Tote und Verletzte im vergangenen Jahr auf den Luzerner Strassen

Die Verkehrsunfälle haben im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Die Kriminalstatistik 2017 des Kantons Luzern zeigt eine stagnierende Anzahl bei den Straftaten.
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Die Zahlen sind seit Jahren gleich hoch. Die Kriminalstatistik 2017 weise keine grossen Abweichungen auf, teilte die Luzerner Polizei mit. 18'715 Straftaten wurden nach Strafgesetzbuch erfasst (Vorjahr 18 771). Während die Straftaten stagnierten, konnte die Aufklärung um 4 Prozent gesteigert werden. 2017 ereigneten sich im Kanton Luzern drei vollendete Tötungsdelikte (Vorjahr 1) acht versuchte Tötungsdelikte (Vorjahr 10) und zehn schwere Körperverletzungen (Vorjahr 14). Die Aufklärungsquote liege bei allen diesen Delikten bei 100 Prozent, schreibt die Polizei.

Starke Zunahme beim Menschenhandel

Bei der Straftat «Menschenhandel» wurden 26 Fälle registriert (Vorjahr 1). Dabei sei zu erwähnen, dass die Delikte in die Vorjahre fallen und im Jahre 2017 abgeschlossen wurden. Deutlich zugenommen haben auch die Straftaten gegen die sexuelle Integrität mit 232 Fällen (Vorjahr 189). Sowie auch Delikte gegen die öffentliche Gewalt mit 621 Taten (Vorjahr 458). Bei häuslicher Gewalt wurden 410 Straftaten registriert (Vorjahr 350).

Verkehrsunfallstatistik

Die Verkehrsunfälle haben nach einem tiefen Wert in der vorangehenden Messperiode um rund 5% zugenommen. Es wurden im vergangenen Jahr 2 205 Unfälle registriert (Vorjahr 2 097). Somit lägen die Verkehrsunfälle wieder auf dem Niveau früherer Jahre. Mit dem Anstieg der Verkehrsunfälle stieg auch die Zahl der Verletzten und Verkehrstoten.

Im vergangenen Jahr verstarben in Folge von Verkehrsunfällen 13 Personen (Vorjahr 10). Lebensbedrohlich verletzt wurden neun Personen (Vorjahr 8) und erheblich verletzt total 162 Personen (Vorjahr 110). Auffallend ist die Zunahme bei den tödlich verunfallten Fussgängern. So erlitten fünf Personen tödliche Verletzungen (Vorjahr 0).

Als Hauptursache für die Unfälle ist die Missachtung von Verkehrsregeln ungebrochener Spitzenreiter mit rund 54%. Danach folgt der Einfluss des Lenkers (Fahrfähigkeit Aufmerksamkeit, Ablenkung) mit 28%. Ähnlich blieben auch die Unfallorte gleich. So ereigneten sich 69% aller Unfälle innerorts, 19% ausserorts und 12% auf Autobahnen.

Neben den wichtigen Kennzahlen in der Kriminal- und Verkehrsstatistik hat die Luzerner Polizei für das Jahr 2017 einen Geschäftsbericht über wichtige Aufgaben und Kennzahlen aller Abteilungen erstellt. «Bei den dargestellten Herausforderungen stechen die knappen Ressourcen hervor», schreibt die Luzerner Polizei und tönt damit die Sparmassnahmen an.

pd/mbe

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