KRITIK AN DER FASNACHT: Die Luzerner Fasnacht auf Abwegen

Der Geburtstag von Barbie in Luzern und Stripperinnen im «Ochsen» Beromünster: Gehören solche Szenen an die Luzerner Fasnacht?

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Patrick Schätzle von der Zunft zu Safran beim Lackieren eines Barbie-Ponys. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Patrick Schätzle von der Zunft zu Safran beim Lackieren eines Barbie-Ponys. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Beim aktuellen Umzugs-Programm des Lozärner Fasnachtskomitees (LFK) fällt auf: Nicht gerade viele Nummern nehmen Politik- und Gesellschaftsthemen satirisch auf die Schippe. Die anderen Sujets pendeln zwischen «50-Jahre Barbie-Jubiläum» und «Werner Beinhart».

Nun werden kritische Stimmen laut: «Das ist sehr schade», sagt Urs Ottiger, ehemaliger Präsident des LFK sowie der Maskenliebhaber Gesellschaft Stadt Luzern. «Früher gab es viel mehr politische Motive.» Gründe für die Abnahme sieht Ottiger unter anderem darin, dass man heutzutage viel schneller mit rechtlichen Problemen rechnen muss. Aber für Andréas Härry, Medienverantwortlicher des Lozärner Fasnachtkomitees ist auch klar: «Viele Sujets orientieren sich am gestiegenen Medienkonsum der Menschen.» Das heisst: Die Fasnächtler wählen populäre Themen, welche die Leute kennen.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».