KRITIK: Deutscher «Tatort»-Chef findet Gubser «prima»

Der Tatort-Koordinator der ARD lobt die Schweizer Kollegen. Die Zusammenarbeit werde weitergeführt.

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Ihm gibt der deutsche Tatort Koordinator gute Noten: Schauspieler Stefan Gubser als Kommissar Flückiger. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ (Archiv))

Ihm gibt der deutsche Tatort Koordinator gute Noten: Schauspieler Stefan Gubser als Kommissar Flückiger. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ (Archiv))

Dem Täter auf der Spur: Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) ermitteln im Mord an einer dreifachen Mutter. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
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Blick auf familiäre Abgründe: Liz Ritschard (Delia Mayer, l.), Yvonne Veitli (Sabina Schneebeli, 2.v.l.) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) stehen vor der Leiche einer jungen Mutter. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Zerrüttete Familienverhältnisse: Die drei Kinder der Verstorbenen stammen von drei verschiedenen Vätern. v.l. Emma (Annina Walt), Ravi (Pablo Caprez), die Patentante Biba (Danijela Milijic Stojcetovic) und Alisha (Anna Fitz). (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Erbitterter Kampf ums Sorgerecht: Die Kommissare Liz Ritschard (Delia Mayer, 3.v.l.) und Reto Flückiger (Stefan Gubser, 2.v.r.) vermitteln im Streit zwischen Vater Rossi (Hans-Caspar Gattiker, vorne l.) und der Spitalpsychologin Dr. Schulthess (Miriam Japp, 3.v.r.). Auch die Freundin der Verstorbenen, Biba (Daniela Milijic Stojcetovic, vorne r.), erhebt Ansprüche. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Gegenüberstellung: Kommissarin Liz Ritschard (Delia Mayer, vorne M.) verdächtigt die Mitglieder einer Väterrechtsorganisation, gegenseitig den Mord an einer der Exfrauen zu decken. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Freund oder Feind: Pablo Guggisberg (Grégoire Gros, vorne l.) ist spiritueller Heiler und will Liz Ritschard (Delia Mayer, M.) und Reto Flückiger (r.) bei den Ermittlungen im Mord an einer dreifachen Mutter behilflich sein. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Unkontrollierte Aggression: Kommissar Flückiger (Stefan Gubser, hinten) versucht auf unkonventionelle Weise das Vertrauen von Ravi (Pablo Caprez), dem Sohn der Ermordeten, zu gewinnen. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Unter Verdacht: Kommissarin Ritschard (Delia Mayer, l.) und Kommissar Flückiger (Stefan Gubser, r.) nehmen Biba (Danijela Milijic Stojcetovic , M.), die engste Freundin der Verstorbenen, ins Visier. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Unter Verdacht: Liz Ritschard (Delia Mayer) nimmt den wutgeladenen Ex-Ehemann Daniele Rossi (Hans-Peter Gattiker) in die Mangel. (Bild: SRF / Daniel Winkler)
Yvonne Veitli (Sabina Schneebeli) kann einen Selbstmord ausschliessen. Die blauen Flecken am Körper der Toten (Elena Bernasconi) weisen auf einen Kampf hin. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Dem Täter auf der Spur: Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) ermitteln im Mord an einer dreifachen Mutter. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Gebhard Henke, Fernsehfilmchef des Westdeutschen Rundfunks und «Tatort»-Koordinator der ARD kann die Kritik am letzten Krimi aus Luzern nicht nachvollziehen. «Ich persönlich fand den Film prima», sagt Henke gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag». Es sei gut, dass die Schweizer eine eigene Farbe in die beliebte Krimi-Reihe brächten. Auch für Stefan Gubser als Kommissar Flückiger findet Henke nur lobende Worte: «Er ist ein guter Kommissar und obendrein attraktiv.» Die Schweizer Debatte um den Film kann Henke überhaupt nicht verstehen.  

Auch, dass der Luzerner «Tatort» nur 7 Millionen deutsche Zuschauer vor den TV lockte, stört den «Tatort»-Chef nicht.  «Gut sieben Millionen Zuschauer sind für einen Ostermontag kein schlechtes Ergebnis.» Daher stünde die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen auch nicht zur Debatte.