KROATIEN: Kritik an Schweiz könnte den Job kosten

Die Kontroverse um den Skandal-Sänger Thompson geht weiter. Laut kroatischen Medien wackelt der Stuhl des Aussenministers.

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Ausschnitt aus dem Flyer für das «Thompson»-Konzert im Froschkönig. (Bild pd)

Ausschnitt aus dem Flyer für das «Thompson»-Konzert im Froschkönig. (Bild pd)

Was ein Konzertabend in Kriens hätte sein sollen, scheint nun internationale Politik zu werden. Der kroatische Aussenminister wurde von seinem Präsidenten für das Engagement für den Skandal-Sänger Thompson gescholten. Nun mutmasst ein kroatisches Nachrichtenportal, wie lange der Aussenminister noch im Amt bleibt.

Konkret geht es um eine Einreisesperre, die die Schweiz dem Sänger auferlegt hat. Aussenminister Goran Jandrokovic hatte der Schweizer Botschaft in Kroatien eine Protestnote überreicht. Diese Aktion verurteilte der kroatische Präsident Stipe Mesic am Montag aufs Schärfste.

Wie das kroatische Nachrichtenportal Index und eine Zeitung vermelden, macht sich Präsident Mesic keine Mühe zu verstecken, dass er den aktuellen Aussenminister am liebsten aus der Regierung haben möchte. Das kroatische Aussenministerium will sich zu den Rücktrittsspekulationen nicht äussern.

Sasa Rasic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

HINWEIS
Auch das Schweizer Fernsehen befasst sich mit dem umstrittenen Sänger. Am (heutigen) Mittwoch um 22.50 Uhr zeigt SF1 im «Kulturplatz» einen Beitrag.