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KRUZIFIX: Luzern nimmt umstrittene Sanierung von Abdankungshalle in Angriff

In der Stadt Luzern beginnt am 6. März die Sanierung der Abdankungs- und der Einsegnungshalle beim Friedhof Friedental. Darin können künftig katholische Symbole mit Stoffvorhängen zugedeckt werden. Ein Komitee hatte das Vorhaben per Volksabstimmung verhindern wollen.
Die Einsegnungshalle beim Friedental: Hier gibt es eine Debatte, ob die Abdankungshalle und die Einsegnungshalle zukünftig ohne Kreuz sein sollen. (Bild: LZ)

Die Einsegnungshalle beim Friedental: Hier gibt es eine Debatte, ob die Abdankungshalle und die Einsegnungshalle zukünftig ohne Kreuz sein sollen. (Bild: LZ)

Die 1917 erbauten und 1978 letztmals sanierten Hallen beim Haupteingang werden für 380'000 Franken aufgefrischt. Neben neuen Möbeln, einer audiovisuellen Anlage und einem Flügel sind in beiden Hallen an den Wänden neu Vorhangschienen vorgesehen. Mit hellen Stoffbahnen können ein Gemälde in der Abdankungs- wie auch ein Kreuz in der Einsegnungshalle zugedeckt werden.

Die Umbauarbeiten starten am 6. März und sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Abdankungsfeiern müssen deswegen temporär teilweise an anderen Orten stattfinden.

Ein Komitee mit Exponenten der CVP hatte gegen die konfessionsneutrale Ausgestaltung der Abdankungshalle respektive das neue Friedhofsreglement das Referendum ergriffen. Das Reglement regelt die Frage der Ausschmückung indes gar nicht. Die Gegner wollten mit dem Referendum aber erreichen, dass der Erhalt der christlichen Symbole als neue Bestimmung aufgenommen wird.

Das Stimmvolk stellte sich am 25. September mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 60 Prozent hinter das neue Bestattungsreglement. Die Abdankungshalle war 1917 noch ohne religiöse Ausschmückung gebaut worden.

In der Stadt Luzern sind 53 Prozent katholisch und 12 Prozent reformiert. 13 Prozent gehören einer anderen Religion an, 23 Prozent keiner. (sda)

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