Kündigung von Generalvikar Martin Kopp stösst auf harsche Kritik

Die Gruppe «Eine Kirche umfassender Gleichwertigkeit» fordert, die Absetzung von Martin Kopp rückgängig zu machen – mit markigen Worten.

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Martin Kopp (rechts) war Generalvikar der Urschweiz.

Martin Kopp (rechts) war Generalvikar der Urschweiz.

Bild: Nadia Schärli

(jon) Die Absetzung von Martin Kopp als Generalvikar Urschweiz des Bistums Chur bleibt nicht ohne Folgen. In einer Mitteilung kritisiert eine Gruppe Theologinnen und Theologen die Kündigung durch Bischof Peter Bürcher scharf. «Wir haben sie satt, die Kirchenmänner, die – wie Peter Bürcher – ‹gestützt auf die ihnen vom Apostolischen Stuhl verliehenen Rechte›, geschätzte und glaubwürdige Seelsorger wie Martin Kopp» entlassen, heisst es in der Mitteilung.

Die Gruppe hatte sich Ende 2018 nach einem kollektiven Kirchenaustritt sechs prominenter Katholikinnen gegründet. Sie fordern Bischof Bürcher auf, die Entlassung rückgängig zu machen. Gleiches fordern auch die Vorsitzenden der Römisch-katholischen Landeskirchen Urschweiz. In einer ähnlich formulierten Mitteilung kritisieren auch sie das Vorgehen Bürchers scharf.