Künstler entdeckt geheimen Bunker

Ein Bunker auf dem Gelände des ehemaligen Landessenders lässt Künstler «Wetz» keine Ruhe: Was hat es damit auf sich?

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Wetz beim Militär-Bunker auf dem Gelände des ehemaligen Landessender Beromünster. (Bild: Remo Naegeli / Neue LZ)

Wetz beim Militär-Bunker auf dem Gelände des ehemaligen Landessender Beromünster. (Bild: Remo Naegeli / Neue LZ)

Seit einem Jahr ist der Künstler Werner Zihlmann (50) alias Wetz Eigentümer des ehemaligen Landessenders Beromünster - und fast monatlich kann er über neue Entdeckungen auf dem einst so wichtigen Gelände auf Gunzwiler Boden berichten.

Der geheimnisvollste Fund steht an der Hauptstrasse, hinter Büschen und verhüllt von wucherndem Efeu: ein runder, kuppelähnlicher, grauer Betonbau, etwa fünf Meter im Durchmesser und rund zwei Meter hoch. Beim Kauf der Immobilie wusste Wetz nur, dass es irgendwo auf dem Gelände einen Bunker geben muss, der über zwei Etagen verfügt.

Es drängen sich Fragen auf: Zu welchem Zweck wurde der Bunker errichtet? Für wen? Wozu? Antworten geben weder das Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) noch amtliche Dokumente. Wetz hofft, dem Bunker ein paar Geheimnisse zu entlocken. Erst kürzlich etwa hat Wetz unter losen Bodenplatten eine weitere Leiter entdeckt, die in einen weiteren Raum hinabführt.

In etwa zwei Jahren soll der Bau für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Bis dahin will Wetz noch mehr darüber herausfinden und die gesammelten Erkenntnisse als eine Art Museum präsentieren.

Alexander von Däniken

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