Künstler Wetz
Radio Beromünster geht wieder auf Sendung – mit Reporterlegende Beni Thurnheer

Künstler Wetz erweckt Radio Beromünster wieder zum Leben. Die erste Sendung dauert allerdings gerade mal zwei Minuten.

René Meier
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Der Landessender Beromünster ist am 29. Dezember 2008 nach 77 Jahren Sendezeit abgeschaltet worden. Nun nimmt Radio Beromünster den Betrieb wieder auf: Künstler Wetz strahlt am Sonntag um 19.31 Uhr die erste Sendung des wiedergeborenen Radio Beromünster aus.

Wetz konnte für seine erste Sendung Reporterlegende Beni Thurnheer gewinnen: Der «Schnorri der Nation» moderiert beim Radio Beromünster das ganze Jahr die «Sonntags-Stille». «Die erste Sendung dauert gerade mal zwei Minuten», sagt Künstler Wetz auf Anfrage. Die Sendedauer variiert jeweils von «zehn Sekunden bis unangenehm lang». Wetz: «Jeder kann ausschalten, wenn er nicht mehr will.» Neben «Beni national» kommen auch weitere Prominente aus der Radiogeschichte zu Wort. So macht in der ersten Sendung Ex-Fernsehmoderator Charles Clerc die Anmoderation.

Und was ist die Motivation von Wetz? «Mit der Ausstrahlung von Sendungen auf Radio Beromünster will ich ein neues Kunstwerk schaffen und diejenigen Personen zufriedenstellen, die das KKLB-Gebäude derzeit nicht besuchen können», so Wetz. Das Gebäude ist wegen eines Streits mit der Gemeinde Beromünster seit dem 11. August zu.

Neben der sonntäglichen Sendung sind auch Sondersendungen geplant. So analysieren Kabarettist Simon Enzler und Musiker Dani Ziegler am Dienstag das Weltgeschehen. Ausgestrahlt werden auch Hörspiele oder Ratgebersendungen. Auch Sendungen aus dem Wald oder zum Thema Kunst seien geplant, so Wetz.

In den Monaten Januar, Februar, Juli und August werde es täglich um 19.31 «eine noch stillere Sendung» geben, so Wetz. In diesen Winter- und Sommer-Monaten macht Radio Beromünster jeweils Pause. Radio-Direktor ist Silas Kreienbühl, er ist auch Direktor des KKLB. Chefredaktorin ist Kathrin Rölli.

Der Landessender Beromünster vor dem Alpenpanorama.

Der Landessender Beromünster vor dem Alpenpanorama.

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