Küssnacht/Rotkreuz
Alle Verletzten beim Crash auf der A4 sind ausser Lebensgefahr

Zum schweren Unfall auf der A4 gibt es neue Erkenntnisse. Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund, eine der Verletzten konnte das Spital verlassen.

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Nach dem schweren Verkehrsunfall vom Samstagnachmittag mit zwei beteiligten Autos auf der Autobahn A4 bei Küssnacht liegen laut einer Medienmitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden vom Montag erste Erkenntnisse zur Unfallursache vor. Einer der involvierten Lenker hatte gemäss jetzigem Ermittlungsstand ein medizinisches Problem.

Des Weiteren sind alle verletzten Personen, zwei Männer und vier Frauen, mittlerweile ausser Lebensgefahr. Eine der beiden Frauen konnte gemäss Mitteilung das Spital bereits wieder verlassen.

Die Unfallstelle auf der A4 bei Küssnacht.

Die Unfallstelle auf der A4 bei Küssnacht.

Bild: BRK News

Polizei ermittelt gegen fehlbare Autolenkende

Beim Unfall haben vereinzelte Verkehrsteilnehmende die Rettungsgasse blockiert oder dazu genutzt, in der Kolonne weiter nach vorne zu gelangen. Die Strafverfolgungsbehörden weisen darauf hin, das dies verboten ist. In diesem Zusammenhang sind bei der Kantonspolizei Schwyz diverse Hinweise zu fehlbaren Autolenkenden eingegangen. Die Ermittlungen sind im Gang.

Rettungsgasse: So geht's

Am 1. Januar 2021 sind diverse neue Verkehrsregeln in Kraft getreten - auch zur Rettungsgasse. Auf Autobahnen muss bereits dann eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden, wenn sich der Verkehr nur noch mit Schrittgeschwindigkeit bewegt. Das gilt auch, wenn kein Blaulichtfahrzeug zu sehen oder zu hören ist. Bei zweispurigen Strassen ist die Rettungsgasse zwischen den beiden Spuren zu bilden, bei dreispurigen Strassen immer zwischen dem äussersten linken und dem mittleren Fahrstreifen. 

(zim)