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KULTUR: Luzerner Stadtrat will Salle-Modulable-Abstimmung absagen

Der Luzerner Stadtrat will trotz dem Scheitern des Salle-Modulable-Projektes dem Luzerner Theater, dem Lucerne Festival und weiteren Kulturinstitutionen eine «attraktive Zukunft in Luzern» sichern. Ein Plan B existiert nicht.
Blick auf das Luzerner Theater. (Archivbild Pius Amrein)

Blick auf das Luzerner Theater. (Archivbild Pius Amrein)

Am 12. September lehnte der Kantonsrat einen Projektierungskredit in der Höhe von 7 Millionen Franken für die Salle Modulable ab. Damit ändert sich die Ausgangslage für die Stadt Luzern, schreibt der Stadtrat am Mittwoch in einer Mitteilung. Denn der Stadtrat sei nicht davon ausgegangen, dass er seitens der öffentlichen Hand alleine das Risiko tragen sollte, was die nun folgenden Projektierungsschritte betreffe.

Der Stadtrat schlägt deshalb vor, die Volksabstimmung vom 27. November abzusagen. Es war dann vorgesehen, die Stimmberechtigten zu drei Vorlagen im Zusammenhang mit der Salle Modulable abstimmen zu lassen. Der Stadtrat beantragt der parlamentarischen Spezialkommission folglich, auf die Vorlage zur Salle Modulable, die der Grosse Stadtrat am 29. September behandeln soll, nicht einzutreten. Es geht dabei unter anderem um den städtischen Anteil an den Projektierungskosten und das Baurecht für die Salle Modulable. Die Spezialkommission wird sich am 20. September mit der neuen Ausgangslage befassen.

Kein Plan B

Das weitere Vorgehen sei offen, schreibt der Stadtrat weiter. Der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe betont, dass es derzeit keinen Plan B gibt. Den Voten im kantonalen Parlament entnimmt der Stadtrat keine grundsätzlich negativen Aussagen zum Luzerner Theater und zur gemeinsamen Vision der Projektpartner.

Es werde sich zeigen, ob und wie ein Projekt für ein neues Theater in Luzern weiterverfolgt werden kann oder inwieweit die Zukunft des Luzerner Theaters mit neuen Vorzeichen zu diskutieren ist. Der Stadtrat spricht sich vehement dafür aus und wird sich laut Mitteilung auch in Zukunft dafür einsetzen, dem Luzerner Theater und den andern beteiligten Institutionen wie Lucerne Festival, Freie Theater- und Tanzszene, Luzerner Sinfonieorchester und Südpol eine «attraktive Zukunft in Luzern» zu sichern.

Neue Ausgangslage für Inseli

Die Parlamentskommission soll die Juso-Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» ebenfalls an den Stadtrat zurückweisen. Er wolle das Volksbegehren angesichts der kompletten veränderten Ausgangslage neu beurteilen, schreibt die Stadtregierung.

Der Stadtrat hatte sich im Juli gegen das Volksbegehren ausgesprochen, weil dieses den Bau der Salle Modulable im Inseli-Park verunmöglicht hätte. Die Juso verlangt mit der Initiative, dass das ganze Inseli als Grünfläche genutzt wird und der dortige Car-Parkplatz entfernt wird.

pd/rem/sda

Michael Häfliger (Intendant Lucerne Festival), Birgit Aufterbeck (Präsidentin Stiftung Luzerner Theater) und Beneditk von Peter nehmen das Abstimmungsergebnis am 12. September im Kantonsrat zur Kenntnis. (Bild Nadia Schärli)

Michael Häfliger (Intendant Lucerne Festival), Birgit Aufterbeck (Präsidentin Stiftung Luzerner Theater) und Beneditk von Peter nehmen das Abstimmungsergebnis am 12. September im Kantonsrat zur Kenntnis. (Bild Nadia Schärli)

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