KULTUR: Stadtlandschaften in Schwarz-Weiss

Das Kunstmuseum Luzern widmet dem italienischen Architekturfotografen Gabriele Basilico eine Einzelausstellung - die erste in der Schweiz seit seinem Tod 2013. Die Ausstellung heisst "Urbanscapes" und zeigt kühl-elegante Schwarz-Weiss-Fotografien.

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Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Luzerner Verein Fotokammer. 2013 gegründet, setzte sich dieser zum Ziel, die analoge Fotografie ohne nostalgische Verklärung zu würdigen.

Die Ausstellung "Urbanscapes", die bis am 23. November 2014 dauert, vereint mehrere wichtige Werkserien aus unterschiedlichen Schaffensphasen Basilicos. Sie zeige damit die Konsequenz bei gleichzeitiger Vielfalt, teilte das Kunstmuseum mit.

Basilico kam 1944 zur Welt und wuchs in Mailand auf. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für die Stadt und ihre Architektur.

Bekannt wurde Italiener durch Schwarz-Weiss-Fotos von Industriebauten, für die er sein Objektiv auf isolierte Elemente wie Kamine oder Fassaden richtete. Seine kühl-eleganten Bilder sind beton sachlich und menschenleer.

Nebst den typischen architektonischen Motiven ist es in Basilicos Fotografien auch das Licht, das wirkt. "Das Licht erfüllt die Form des Raums oder hüllt sie in Schatten", soll der Fotograf einmal gesagt haben. (sda)