Kultur
Trotz Corona hält sich das Defizit des Luzerner Theaters in Grenzen

Die Rechnung der Saison 2019/2020 schliesst mit einem Defizit von rund 90'000 Franken ab. Die Auslastung konnte gegenüber der Vorsaison gesteigert werden.

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Das Luzerner Theater.

Das Luzerner Theater.

Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 22. September 2020)

(std) Die Rechnung der Saison 2019/2020 des Luzerner Theaters schliesst bei einem Gesamtetat von 21,7 Millionen Franken mit einem Defizit von 91'299 Franken ab (Vorsaison: Plus von 34'958 Franken). Das sei angesichts der besonderen Lage ein gutes Resultat, wie das Theater am Donnerstag mitteilte. Denn während des Lockdowns ab Mitte März musste dieses vorübergehend schliessen.

In den Monaten davor konnten aber «zahlreiche Produktionen erfolgreich auf die Bühne gebracht werden», schreibt das Theater. Es hebt vor allem die Stücke «Salome», «Der Besuch der alten Dame» sowie «Tanz 31: CARMEN.maquia» hervor. Insgesamt hätten, Vermittlungsprojekte einberechnet, 76'816 Personen Veranstaltungen des Theaters besucht. Die Auslastung betrug 80 Prozent. In der Vorsaison waren es rund 98'000 Besucher bei einer Auslastung von zirka 75 Prozent. Pandemiebedingt seien in der Saison 2019/2020 total 109 Veranstaltungen ausgefallen. Diese konnten im Rahmen eines spontanen Spielplans «nur teilweise durch Kleinveranstaltungen ersetzt werden».

Weiter habe man mit den «Hofkonzerten» als Reaktion auf die Coronamassnahmen ein Modell erprobt, das in die «Zeit der Zukunft» weist. So führte das Luzerner Theater «kleine, aber feine Outdoor-Konzerte in Innenhöfen von Wohnbaugenossenschaften, Spitälern oder Altersheimen durch».