KULTUR- UND KONGRESSZENTRUM LUZERN: Juso droht mit Referendum

Die Stadt Luzern soll endlich etwas für die alternative Kultur tun, fordert die Juso Luzern. Ansonsten will sie sich gegen eine Sanierung des KKL stellen.

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Die grosse KKL-Sanierung könnte komplizierter und «politischer» werden als bisher angenommen. (Themenbild Manuela Jans/Neue LZ)

Die grosse KKL-Sanierung könnte komplizierter und «politischer» werden als bisher angenommen. (Themenbild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Juso Luzern werde die Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums Luzern «mit allen Mitteln bekämpfen». Dies, wenn sich die Stadt Luzern nicht auf eine Erneuerung des Kulturkompromisses einlasse, teilte die Juso am Dienstag mit.

Sofern der Stadtrat nicht schlüssig begründe, wie er den Kulturkompromiss zu erneuern gedenke, werde die Juso ein fakultatives Referendum ergreifen oder ein obligatorisches unterstützen. Zur Erneuerung müsse die Stadt «als erstes Zeichen» einen Ersatz für die Räume des Frigorex-Areals vermitteln, so Juso-Sprecher und Grossstadtrat David Roth.

Für die städtische Kulturchefin Rosie Bitterli rennt die Juso offene Türen ein: «Dass das KKL in einem kulturpolitischen Gesamtkontext zu betrachten ist, ist uns völlig klar.» Die Stadt werde der neuen Ausgangslage Rechnung tragen und zu gegebener Zeit eine kulturpolitische Standortbestimmung vornehmen.

Wann und wie umfangreich diese erfolgt, hängt laut Bitterli im Wesentlichen davon ab, wie es mit der Salle Modulable weiter geht.

Pirmin Bossart /kst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

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