KULTUR: Vielleicht bald «Weisser Saal» in Dresden?

Das Johanneum in Dresden ist noch ein Verkehrsmuseum. Doch die Gesellschaft Dresdner Konzertfreunde will im Gebäude einen Saal nach dem Vorbild des Luzerner KKLs einbauen.

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Der «Weisse Saal» im KKL Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der «Weisse Saal» im KKL Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Gesellschaft Dresdner Konzertfreunde hat sich für den Umbau des Johanneums ausgesprochen. In das Gebäude, das momentan noch das Verkehrsmuseum beherbergt, soll ein Saal nach dem Vorbild des «Weissen Saals» im Luzerner Kultur- und Kongresszentrums (KKL) gebaut werden, wie die Sächsische Zeitung (SZ) in ihrer Ausgabe vom Mittwoch schreibt. Die gute Akustik wird im Konzertsaal des KKL durch spezielle, verstellbare Klang- und Echokammern und besonders gestaltete Gipsreliefs erzielt. Für den Saal Gebäude des Architekten Jean Nouvel wurde der Akustiker Russel Johnson beigezogen.

Erste Skizzen für das neue Kulturgebäude gibt es bereits. Laut SZ soll der neue Saal Platz für 1500 Personen bieten. Zum Vorbild KKL schreibt die Zeitung: «Der Konzertsaal gilt als akustisch brillant und hat Dimensionen, die ins Johanneum passen.» Der Umbau des Johanneums würde laut ersten Schätzungen rund 40 Millionen Euro kosten.

ana