KULTURFÖRDERUNG: Dem Verkehrshaus droht akute Geldnot

Ein vom Ständerat geänderter Passus im Kulturför­derungsgesetz sorgt für Aufregung.

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Vreni Niederhäuser und ihr Enkel Thomas Baumann aus Schaffhausen vor der neuen Halle Strassenverkehr, die im Juni eröffnet wird. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Vreni Niederhäuser und ihr Enkel Thomas Baumann aus Schaffhausen vor der neuen Halle Strassenverkehr, die im Juni eröffnet wird. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Nationalrat hiess das neue Kulturförderungsgesetz im März gut. Im Sommer oder Herbst wird der Ständerat darüber befinden. Bereits jetzt sorgt es aber für heisse Köpfe in Luzern. «Sollte das Gesetz in dieser Fassung rechtsgültig werden, wäre das für den Verkehrshausbetrieb von grosser Tragweite», so Stadt und Kanton Luzern in einer gemeinsamen Medienmitteilung. «Ohne Leistungsauftrag des Bundes und ohne entsprechende Finanzierung wäre der Sammlungs- und konservatorische Auftrag des Verkehrshauses in Frage gestellt.»

In der vom Nationalrat abgesegneten Version des Gesetzes war explizit davon die Rede, dass der Bund die Projekt- sowie die Betriebskosten von Museen und Sammlungen subventionieren kann. In der ständerätlichen Version ist noch von «Finanzhilfen an die Projektkosten» die Rede. Dies könnte den bisherigen jährliche Betriebsbeitrag des Bundes an das Verkehrshaus gefährden.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.