KULTURFÖRDERUNG: Düstere Zukunft fürs Verkehrshaus

Nicht nur Zug will dem Verkehrshaus den Geldhahn zudrehen. Auch vom Bund her droht ein Abbau. Luzern sieht die Zukunft des Verkehrshauses in Gefahr.

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Montage eines 1:1-Modells des Kampfflugzeuges «Eurofighter». (Bild Bild Pius Amrein / Neue LZ)

Montage eines 1:1-Modells des Kampfflugzeuges «Eurofighter». (Bild Bild Pius Amrein / Neue LZ)

Unter dem Titel der Kulturförderung zahlt der Bund jährlich 1,6 Millionen Franken ans Verkehrshaus. Damit das so bleiben und das Museum mit einem Gesamtaufwand von gut 18 Millionen Franken weiter bestehen kann, hat das Parlament eigens einen Artikel ins Kulturförderungsgesetz eingefügt, der es dem Bund ermöglicht, sich auch an den Betriebskosten von Museen zu beteiligen. Doch ausgerechnet die praktische Umsetzung dieses Gesetzes stellt den Beitrag nun wieder in Frage.

Stein des Anstosses ist die sogenannte Kulturbotschaft, in welcher der Bund neuerdings die Grundzüge seiner Kulturpolitik für jeweils vier Jahre festlegt. Das erste derartige Papier enthält einen brisanten Vorschlag: Die für Museen, Sammlungen und Netzwerke Dritter vorgesehenen Beiträge sollen ab 2014 um 1,5 Millionen zusammengestrichen werden.

Die 1,6 Bundesmillionen fürs Verkehrshaus seien bisher nicht bestritten gewesen, betont Luzerns Kulturchefin Rosie Bitterli Mucha. Sie weist darauf hin, dass es sogar mehr Geld bräuchte, aber bestimmt nicht weniger. Umso erstaunlicher sei die vorgesehene Reduktion der Mittel in diesem Bereich, zumal die Hauptlast der Kulturförderung bereits jetzt bei den Städten liege.

Eva Novak

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».