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KULTURFÖRDERUNG: Kanton Luzern fördert Kultur mit 21,4 Millionen Franken

2018 will der Kanton Luzern Kulturbetriebe mit insgesamt 21,44 Millionen Franken unterstützten. Das sind 260'000 Franken weniger als im Vorjahr. Der grösste Teil der Fördergelder, knapp 19 Millionen Franken, geht an die grossen Kulturbetriebe.
Profitierte 2017 von kantonalen Kulturgeldern: das Jugendtheater Willisau, hier mit dem Stück «Aus dem Takt». (Bild: Nadia Schärli (9. Juni 2017))

Profitierte 2017 von kantonalen Kulturgeldern: das Jugendtheater Willisau, hier mit dem Stück «Aus dem Takt». (Bild: Nadia Schärli (9. Juni 2017))

Zu den grossen Kulturbetrieben des Zweckverbands zählen das Luzerner Theater, das Luzerner Sinfonieorchester als Berufsorchester und Hausorchester des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) sowie als Opernorchester, das Lucerne Festival, das Kunstmuseum Luzern sowie das Verkehrshaus der Schweiz.

Mit 18,931 Millionen Franken bekommen diese rund 726'000 Franken weniger als 2017, wie aus den am Montag von der Luzerner Regierung veröffentlichten Medienunterlagen zur Kulturförderung 2018 hervorgeht.

Unverändert blieben laut der Regierung die Beiträge für die regionalen Förderfonds, die Kulturbetriebe für die Landschaft, die mit 250'000 Franken dotiert sind sowie die Filmförderung, die 400'000 Franken erhält.

Die Vereinigung Pro Heidegg und die Festival Strings Lucerne erhalten für das laufende Jahr 235'000 Franken, 62'000 Franken weniger als in den beiden Vorjahren. Insgesamt möchte der Kanton 2018 - wie bereits 2017 - Kunstankäufe im Wert von 80'000 Franken tätigen.

Die selektive Produktionsförderung, also die Förderung von ausgewiesenen Kulturschaffenden, erfolgt mit 690'000 Franken. Das sind 438'000 mehr als 2017, aber 50'000 Franken weniger als 2016. Darin enthalten sind laut der Regierung 200'000 Franken des Vereins zur Förderung der freien Kulturszene.

2017 waren im Kulturbereich insgesamt 500'000 Franken gestrichen worden, um den angeschlagenen Luzerner Finanzhaushalt zu entlasten. Eine Folge war, dass auf die zweite Ausschreibung der selektiven Produktionsförderung verzichtet wurde. Auch im Museumsbereich und bei der Vergabe des Kulturförderpreises gab es Abstriche.

Unter anderem die Streichung der zweiten Ausschreibung der Werkbeiträge im Juni 2017 löste diverse Protestaktionen aus.

Die Kulturförderung habe ihren Beitrag an die finanzpolitischen Vorgaben des Kantons leisten können, wird Kulturdirektor Reto Wyss in der Mitteilung zitiert. 2018 stehe die Luzerner Kultur wieder besser da, heisst weiter. Auch die Aussichten für die Folgejahre tönten positiv.

sda

Reto Wyss (Bild: Roger Grütter/LZ)

Reto Wyss (Bild: Roger Grütter/LZ)

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