KULTURGUT: Schutzliste für historische Gärten

Alle historisch wertvollen Gärten Nidwaldens sind neu auf einer Liste verzeichnet. Sie sollen vor unbedachten Umbauten geschützt werden.

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Pia Amstutz im Garten des Oberhauses in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Pia Amstutz im Garten des Oberhauses in Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

144 historisch wertvolle Gärten sind in Nidwalden auf einer Liste verzeichnet worden. Alle Wohnquartiere der Gemeinden, die vor 1960 gebaut wurden, hat die Landschaftsarchitektin Pia Amstutz dazu aufgesucht. Dabei ging es ihr nicht um die Schönheit eines Gartens, sondern um dessen Bausubstanz und um Merkmale, die typisch für eine Epoche sind.

Diese Arbeit hat sie im Auftrag des Vereins Icomos (International Council on Monuments and Sites) ausgeführt, der alte Gärten als Kulturgüter schützen will. «Jetzt verfüge ich über ein willkommenes Instrument, um Baueingaben zu überprüfen», sagt der Nidwaldner Denkmalpfleger Gerold Kunz.

Vor allem «erhaltenswerte» Gärten
Als Nidwaldner Vertreterin des Vereins Icomos hat Amstutz in den vergangenen Monaten 30 «schützenswerte» und 114 «erhaltenswerte» Gärten im Kanton auf einer Liste zusammengetragen. Von diesen Gärten liegen 34 im Hauptort Stans und je 17 in Hergiswil und Stansstad. Die Kosten von 54'00 Franken sind zu je 26'000 Franken von Kanton und Bund übernommen worden, der restliche Betrag wurde gesponsort.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Nidwaldner Zeitung» vom Freitag, 29. Mai.