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KULTURPOLITIK: Subventionen an Luzerner Stiftung Rosengart werden neu geregelt

Die private Luzerner Kunstsammlung Rosengart soll in den von Stadt und Kanton alimentierten Zweckverband Grosse Kulturbetriebe aufgenommen werden. Damit soll die Finanzierung des Museums langfristig gesichert werden. Dieses finanziert sich zu einem Viertel aus Beiträgen der öffentlichen Hand.
Zwei Besucher sehen sich während der Museumsnacht die Bilder in der Sammlung Rosangart an. (Bild: Pius Amrein / LZ (Luzern, 28. August 2009))

Zwei Besucher sehen sich während der Museumsnacht die Bilder in der Sammlung Rosangart an. (Bild: Pius Amrein / LZ (Luzern, 28. August 2009))

Der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe unterstützte bislang das Luzerner Theater, das Sinfonieorchester, das Kunstmuseum, das Verkehrshaus der Schweiz und das Lucerne Festival. 70 Prozent der Beiträge stammen vom Kanton, die Stadt steuert 30 Prozent bei.

Die Stiftung Rosengart, die seit 2002 im Gebäude der ehemaligen Nationalbank an der Pilatusstrasse über 300 Werke von Pablo Picasso, Paul Klee und anderen Klassikern der Moderne zeigt, wurde bislang ebenfalls von der öffentlichen Hand unterstützt, aber ausserhalb des Zweckverbandes. Sie erhielt jährlich von Kanton und Stadt 295'000 Franken.

Weil der Kanton Luzern sparen musste, kürzte er 2016 seinen Beitrag an die Stiftung um rund einen Drittel. Dieser standen damit substantiell weniger Mittel zur Verfügung. Nach Verhandlungen wurde entschieden, die Kürzungen mit Mitteln aus dem kantonalen Lotteriefonds und dem städtischen Kulturfonds 2016 und 2017 zu mildern und die Stiftung Rosengart ab 2018 über den Zweckverband zu subventionieren.

Wegen der kantonalen Sparpolitik wird die Stiftung Rosengart 2018 bis 2020 nicht wie früher 295'000 Franken jährlich erhalten, sondern nur rund 287'000 Franken. Die höheren Beiträge, die der Kanton an den Zweckverband leistet, werden über Lotteriegelder finanziert. Die ordentliche Rechnung des Kantons werde nicht belastet, schreibt der Regierungsrat in seiner Botschaft an das Parlament. (sda)

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