KULTURWERKPLATZ: Südpol: Mobile Podeste als Schallschutz?

Die Stadt Luzern streitet mit der Baufirma über die Lösung des Akustikproblems im Südpol. Unklar bleibt, ob die Musikschule für vier Monate ausziehen muss.

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Julian Vogel beim Schlagzeugunterricht im Südpol. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Julian Vogel beim Schlagzeugunterricht im Südpol. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Bisher ging man davon aus, dass zur Problemlösung 630 Quadratmeter Böden im Bereich Musikschule ersetzt werden müssen. So kommunizierte dies die Stadt vor kurzem. Die Folge: Die Musikschule müsste für vier Monate in ein Provisorium zügeln.

Reto Brun, der beim Umbau des einstigen Schlachthofs in ein Kulturhaus im Auftrag der Stadt als Generalunternehmer wirkte, schlägt nun eine andere Lösung vor. Er denkt an spezielle Teppiche, die über die Böden gelegt würden. «Zudem könnte man lärmintensive Instrumente, etwa das Schlagzeug, auf Podeste oder andere mobile Unterlagen stellen.» Solche Massnahmen, so Brun, «wären effizienter und könnten während des laufenden Betriebs realisiert werden». Die Stadt bezweifelt, ob damit das Akustikproblem entschärft werden könnte. Die Stadt bezweifelt, ob damit das Akustikproblem entschärft werden könnte.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.