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KUNST: Kunstmuseum Luzern zeigt Videogeschichten

Das Kunstmuseum Luzern zeigt bis am 22. Juni Videoarbeiten von Mauricio Dias & Walter Riedweg. Herzstück der Ausstellung ist die Serie «Kleine Geschichten von Bescheidenheit und Zweifel», die das brasilianisch-schweizerische Duo von 2011 bis 2014 geschaffen hat.
Mauricio Dias & Walter Riedweg, Corpo Santo, 2012. (Bild: Videostill PD)

Mauricio Dias & Walter Riedweg, Corpo Santo, 2012. (Bild: Videostill PD)

Der 1964 in Rio de Janeiro geborene Dias und der 1955 in Luzern geborene Riedweg arbeiten seit 1993 zusammen. Deren Werke seien in der Schweiz immer wieder in Gruppenausstellungen zu sehen gewesen, teilte das Kunstmuseum am Freitag zur Vernissage mit. Erstmals würden sie nun in einer grossen Übersichtsausstellung gezeigt.

Dias und Riedweg sind Geschichtenerzähler. Sie erzählen von Jugendlichen aus den Favelas, von männlichen Prostituierten, von Psychisch-Kranken oder von Türstehern. Sie richteten dabei nicht einfach eine Kamera auf die Personen, sondern brächten sich selbst ein und würden Teil der Geschichte, schreibt das Kunstmuseum.

Dias und Riedweg wandeln die Geschichten in komplexe und atmosphärische Videoinstallationen um. Die Videoarbeiten werden theatralisch mit Requisiten ergänzt. Sie erhalten so einen räumlichen Charakter.

Die Reihe "Kleine Geschichten von Bescheidenheit und Zweifel" besteht aus vier Geschichten aus Südamerika. Diesen werden zwei aus der Schweiz gegenübergestellt.

Eine zweite neue Ausstellung (bis 23. November) zeigt Landschaftsdarstellungen. "Ins Offene!" präsentiert vor allem Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums, in der Landschaftsbilder ein Schwerpunkt sind.

Die Ausstellung behandelt das Thema mit Werken vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis ins 21. Jahrhundert. Sichtbar werden in den neun Räumen der Ausstellung nicht nur die verschiedenen Kunststile, sondern auch das wandelnde Verhältnis des Menschen zur Natur wird erfahrbar.

(sda)

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