KUNST: Pia Fries erhält Luzerner Kunst- und Kulturpreis

Die Malerin Pia Fries erhält den Kunst- und Kulturpreis 2014 der Stadt Luzern. Dieser ist mit 25'000 Franken dotiert. Anerkennungspreise im Wert von je 10'000 Franken erhalten der Schriftsteller Christoph Schwyzer und der Quart Verlag Luzern von Gründer Heinz Wirz.

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Pia Fries habe im Umfeld der Entwicklung der Malerei ab Ende der 1980-er Jahre bis heute grosse Beachtung erhalten, teilte die Stadt Luzern am Freitag mit. Der expressive Umgang mit Farbe würde den mehrschichtigen Werken der 58-Jährigen oft eine aussergewöhnliche Intensität verleihen. Fries wurde in Beromünster geboren. Seit 2009 ist sie Professorin der Universität der Künste in Berlin. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin.

Der Schriftsteller Christoph Schwyzer veröffentlicht Kurzprosa, Lyrik und Romane. Daneben tritt der Luzerner als Rezitator auf. Der 40-Jährige sei ein aufmerksamer Beobachter und halte Moment des Alltags vortrefflich fest, schreibt die Preiskommission. Er geniesse mit seinen Veröffentlichungen nationale Anerkennung.

Der Quart Verlag Luzern wurde 1999 von Heinz Wirz gegründet. Der Verlag gelte national als einmalige Institution im Architektur-Verlagswesen, heisst es in der Mitteilung. Wirz verfolge beharrlich ein breites Programm, das das zeitgenössische Schaffen in Architektur, Städtebau und Landschaft reflektiere.

Die Übergabe der Preise findet am 16. November im Luzerner Theater statt. Sie werden vom Stadtrat auf Antrag einer Kommission vergeben.

sda