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KUNST: Pilatusplatz-Turm wurde eingeweiht

Der 23 Meter grosse Gerüstturm am Pilatusplatz in Luzern ist am Donnerstag eingeweiht worden. Architekten wollen damit zur Diskussion über Baukultur anregen.
Roger Rüegger
Die Kunstinstallation Urhütte beim Luzerner Pilatusplatz. (Bild: Luca Wolf / Neue LZ)

Die Kunstinstallation Urhütte beim Luzerner Pilatusplatz. (Bild: Luca Wolf / Neue LZ)

Am Donnerstagabend ist das Rätsel um das Gebilde beim Pilatusplatz gelüftet worden. Punkt 18 Uhr ist das Kunstwerk, des Obwaldner Christian Kathriner («Zentralschweiz am Sonntag» berichtete) mit dem Namen «Wund» eingeweiht worden.

Initiiert wurde der temporäre Bau von den Architekten und Ingenieuren des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA. Sie wollen damit ein Zeichen setzen und anregen, über Baukultur offen zu diskutieren. «Wir setzen uns ein für eine hochwertige Baukultur. Alle haben dazu etwas zu sagen», begrüsst Philipp Hess, Präsident der SIA-Sektion Zentralschweiz. Auch wenn die Architekten letztlich die Bauten planen würden, können sie Baukultur nicht selber erfinden. «Baukultur basiert zum grossen Teil auf gesellschaftlichen Vorstellung, Idealen und der Summe der Wünsche von uns allen.»

Der provisorische Turm am Pilatusplatz. (Bild: Luca Wolf / Neue LZ)

Der provisorische Turm am Pilatusplatz. (Bild: Luca Wolf / Neue LZ)

Jeder kann Bauwünsche abgeben

Seine Wünsche kann bis zum 13. November jeder an diesem Ort anbringen. Zusammen mit dem Künstler Christian Kathriner stellt der SIA einen Briefkasten auf. «Wir werden als Planer Ihre Wünsche beherzigen und im Rahmen der Schlussveranstaltung dieser Kunstinstallation an die Behörden der Stadt Luzern weiterleiten», so Hess abschliessend. Im Rahmen der Einweihung wurden drei Slam Poeten beauftragt mit bestimmten Stichworten etwas zu kreieren.

Das Gerüst wurde von einem Spezialteam der Firma Lawil Gerüste AG aufgestellt, wie Tanja Temel von der SIA-Sektion Zentralschweiz auf Anfrage sagte. Begonnen hatten die Bauarbeiten am Montag, 19. August. Fertiggestellt wurde das Werk am Mittwochabend. Der Künstler hat mit vier Mitarbeitern 2400 Quadratmeter Folie verdreht und am Gerüst befestigt. Das Eigengewicht des Materials beträgt rund 50 Tonnen. Die Folien wurden zuvor beim Bau des Elefantenhauses im Zoo Zürich verwendet.

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