KUNST- UND KULTURZENTRUM LITTAU: Rubens-Kopie bezahlt – Original erhalten

Als er das Bild zum ersten Mal sah, war Kunstsammler Hermann Beyeler fasziniert. Dabei wusste er nicht, welchen Schatz er in Händen hielt.

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Hermann Beyeler mit seinem Rubens-Gemälde «Die Statue der Ceres». (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Hermann Beyeler mit seinem Rubens-Gemälde «Die Statue der Ceres». (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Zum ersten Mal zeigt Kunstsammler Hermann Beyeler ganz besondere Stücke seiner Kunstschätze in Luzern. Drei Tage lang zeigt er im Kunst- und Kulturzentrum Littau Werke grosser Künstler – darunter seine Rubens-Sammlung. So spektakulär wie die Werke selbst ist die Geschichte eines der Ausstellungshöhepunkte: des Rubens-Gemäldes «Die Statue der Ceres».

Im Jahr 2000 entdeckte der Kunstsammler eine Rubens-Kopie bei einem Luzerner Kurator – oder besser gesagt: eine vermeintliche Kopie von «Die Statue der Ceres». Er zahlte mehr als eine Million für dieses Gemälde, das der Kunstkenner schon damals für echt hielt. Als sieben Jahre später Experten Beyelers Rubens untersuchten, stellte sich heraus, dass er mit seiner Vermutung recht hatte. Über den tatsächlichen Wert des Originals schweigt er.

Sara Häusermann

HINWEIS
Die Ausstellung «Rubens-Nächte» im Kunst- und Kulturzentrum Littau findet vom 18. bis 20. Juni statt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.