KUNSTMUSEUM: Beinahe Besucherrekord – und länger offen

52'612 Besucher im Jahr 2008 bedeuten für das Kunstmuseum Luzern das zweitbeste Resultat seit Eröffnung des neuen Museums im KKL Luzern. Im laufenden Jahr sollen es noch mehr werden.

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Das KKL, vom See aus gesehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das KKL, vom See aus gesehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Damit bestätigt das Kunstmuseum Luzern punkto Besucherzahlen seine Position an vierter Stelle unter den öffentlichen Deutschschweizer Kunstmuseen. Das letzte Jahr sei geprägt von Ausstellungen mit herausragenden Privatsammlungen gewesen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Zudem vermochte die «perfekt auf Jean Nouvels Museumsräume abgestimmte Inszenierung der Retrospektive des japanischen Fotokünstlers Hiroshi Sugimoto, die noch bis am 25. Januar 2009 zu sehen ist, Kunstfreunde aus ganz Europa anzulocken und stellte sicher einen grossartigen Höhepunkt im Jahresprogramm dar», wie es weiter heisst.

Leicht positiver Jahresabschluss
Nicht zuletzt dank der neuen gesetzlichen Finanzierung durch den «Zweckverband Grosse Kulturbetriebe» von Kanton und Stadt Luzern erwarte das Museum zudem einen budgetgemässen, leicht positiven Jahresabschluss. Im laufenden Jahr werde das Kunstmuseum weiterhin sein Engagement im Bereich Kunstvermittlung weiter ausbauen. Wie geplant konnte das Projekt im Sommer 2008 starten und hat im Kunstmuseum Luzern eine interne Reorganisation möglich gemacht.

Wieder Gratis-Tag
Ab dem 10. März gibt es im Kunstmusem Luzern neben dem Mittwoch eine zweite Abendöffnung dienstags. Ein Barbetrieb, viele Veranstaltungen und die Aktion «2 Eintritte für 1 Ticket» locken am Dienstagabend zum Museumsbesuch. Während der Sommmermonate und speziell während des Lucerne Festivals gelten längere Öffnungszeiten. Zu Beginn der Sommerferien lädt das Kunstmuseum die Bevölkerung des Kantons Luzern wiederum zum kostenlosen Eintritt ein (Sonntag 12. Juli von 10 bis 18 Uhr).

Im Jahr 2009 zu sehen werden unter anderem Ausstellungen von Urs Lüthi, Hans Erni und Valérie Favre zu sehen sein.

scd