Kunstmuseum: Gfeller und Bucher stellen aus

Das Kunstmuseum Luzern widmet seine beiden neusten Ausstellungen der Neuenburgerin Catherine Gfeller (»Pulsations») und der Luzernerin Patricia Bucher (»Schlachtenpanorama»).

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Patricia Bucher vor ihrem Kunstwerk «Schlachtenpanorama». (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Patricia Bucher vor ihrem Kunstwerk «Schlachtenpanorama». (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Die 45-jährige, in Paris und Montpellier lebende Catherine Gfeller spürt mit Fotografie und Video die Befindlichkeit der Menschen in der Grossstadt nach und beleuchtet damit das Spannungsfeld zwischen Individuum und Masse.

Die Künstlerin treibe mit zahllosen Facetten ein einziges grosses, lebenslanges Projekt zusammen, schreibt das Museum in der Medienmitteilung. Es handelt sich um die erste grosse Übersichtsausstellung der Neuenburgerin. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux Arts in La Chaux-de-Fonds entwickelt und dort bereits gezeigt. Nach Luzern (bis am 8. Mai 2011) ist «Pulsations» im Herbst in Sète (Frankreich) zu sehen.

Rundhängebild «Schlachtenpanorama»

Patricia Bucher vor ihrem Kunstwerk «Schlachtenpanorama». (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Patricia Bucher vor ihrem Kunstwerk «Schlachtenpanorama». (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Die 35-jährige Patricia Bucher hat in diesem Jahr den Manor Kunstpreis Zentralschweiz erhalten. Er ist mit 15'000 Franken sowie einer Ausstellung im Kunstmuseum Luzern dotiert. Für diese Schau hat die Künstlerin unter dem Titel «Schlachtenpanorama» nun ein 30 Meter langes, frei hängendes Rundbild geschaffen (bis 1. Mai 2011).

Auf tradierten Bildern aufbauend, hat Patricia Bucher hunderte von Schlachtenbildern ausgewählt, abgezeichnet, digitalisiert und koloriert. Mit dem Sinnbild des immer wiederkehrenden Krieges hinterfragt Patricia Bucher die überlieferte Geschichte.

sda