KUNSTMUSEUM LUZERN: Auf den Spuren der verschwundenen Bauten

Das Meyersche Diorama, der Zeppelinflughafen oder auch das Hotel du Lac sind aus dem Luzerner Stadtbild verschwunden. Studenten der Uni Luzern sind den verschwundenen Bauten nachgegangen.

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Studierende des Historischen Seminars der Universität Luzern sind im Rahmen eines Forschungsseminars von Valentin Groebner den Spuren verschwundener Bauten der Stadt Luzern nachgegangen. In Form von «Arbeitstischen» präsentieren sie ab Dienstag, 25. Mai, ihre Rechercheergebnisse im Projektraum Kunstvermittlung des Kunstmuseums Luzern.

Historisches Stadtbild ist nicht mehr sichtbar
«Historisch» im eigentlichen Sinn wäre am Luzerner Stadtbild also vielmehr das, was man nicht mehr sieht. Im 20. Jahrhundert begannen wiederum die Attraktionen des modernen Tourismus zu altern – technische Wunderwerke wie Dioramen und Zeppelinflughäfen ebenso wie elegante Hotels und spektakuläre Museen.

Was ist also aus der Hofbrücke und der Sust geworden? Welche Spuren haben das Meyersche Diorama, das Hotel St. Gotthard und das Hotel du Lac hinterlassen? Und wo standen der Zeppelinflughafen, das Kriegs- und Friedensmuseum und der Meilibau?

Die Zusammenarbeit des Historischen Seminars der Universität Luzern und des Kunstmuseums findet im Rahmen von dessen «Entwicklungsprojekt Kompetenzzentrum für Kunstvermittlung » statt. Museum/KKL und Universität werden 2011 Nachbarn sein. In verschiedenen Modellprojekten loten die Institutionen Kooperationsformen im Bildungsbereich aus.

zim

Hinweis
Kunstmuseum Luzern (KKL Level K), Projektraum Kunstvermittlung. Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 10 bis 20 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr